Mit einer länderübergreifenden Kontrollaktion haben zivile Autobahnfahnder in Südhessen gezielt gegen Eigentumskriminalität vorgegangen. Dabei wurden zahlreiche Fahrzeuge überprüft, mehrere Straftaten festgestellt und Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Beamte der Polizeipräsidien Südhessen, Trier, Koblenz, Mainz, Westpfalz und Rheinpfalz führten am Donnerstag (23. Juli) zwischen 10 und 18 Uhr umfangreiche Kontrollen auf den südhessischen Autobahnen durch. Ziel der gemeinsamen Aktion war es, Wohnungseinbruchsdiebstähle und weitere Eigentumsdelikte zu bekämpfen sowie potenzielle Täter abzuschrecken.
Während der Kontrollmaßnahmen überprüften die zivilen Autobahnfahnder insgesamt 87 Fahrzeuge und kontrollierten 112 Personen.
Zwölf Strafverfahren eingeleitet
Nach Angaben der Polizei wurden im Verlauf der Kontrollen zwölf Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die festgestellten Delikte reichen von Urkundenfälschung und Kennzeichenmissbrauch über das Fahren ohne Fahrerlaubnis bis hin zu Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz, das Aufenthaltsrecht, das Markengesetz sowie das Tabakerzeugnisgesetz.
Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte 50 Vapes sicher, für die nach bisherigen Erkenntnissen weder eine Zulassung noch die vorgeschriebene Steuerbanderole vorlagen.
Gesuchte Person überprüft
Bei der Kontrolle eines Fahrzeuginsassen stellten die Fahnder fest, dass dieser von der Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise und Urkundenfälschung gesucht wurde. Nachdem seine aktuelle Wohnanschrift festgestellt worden war, konnte der Mann seine Fahrt fortsetzen.




































