Groß-Umstadt: Transporter mit rund 1,7 Tonnen Überladung aus dem Verkehr gezogen
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Groß-Umstadt: Transporter mit rund 1,7 Tonnen Überladung aus dem Verkehr gezogen

 

Ein offenbar stark überladener Transporter ist auf der B26 bei Semd von der Polizei kontrolliert worden. Die Waage brachte ein deutliches Ergebnis: Rund 1.700 Kilogramm mehr als erlaubt – die Weiterfahrt wurde sofort untersagt.

Beamte der Polizeistation Dieburg kontrollierten am Mittwochnachmittag (22. Juli) gegen 14 Uhr auf der Bundesstraße 26 bei Semd einen Transporter, der zuvor als Pannenfahrzeug gemeldet worden war. Nach Angaben der Polizei hatte das Fahrzeug während der Fahrt ein Rad verloren.

Bei der Kontrolle entstand schnell der Verdacht, dass der Sprinter erheblich überladen sein könnte. Laut Zulassungsdokumenten war für das Fahrzeug ein zulässiges Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen eingetragen. Das Leergewicht betrug rund 2,8 Tonnen.

Waage bestätigt massives Übergewicht

Nachdem das verlorene Hinterrad wieder montiert worden war, begleiteten die Beamten den 30-jährigen Fahrer zu einer Waage. Dort bestätigte sich der Verdacht: Das Fahrzeug brachte rund 5,2 Tonnen auf die Waage und war damit um etwa 1.700 Kilogramm überladen.

Unter diesen Umständen untersagte die Polizei die Weiterfahrt. Gegen den Fahrer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der erheblichen Überschreitung der zulässigen Gesamtmasse eingeleitet.

Nach Angaben der Polizei können überladene Fahrzeuge das Fahrverhalten erheblich beeinträchtigen und stellen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer dar.
Leserhinweis: Vor Fahrtantritt sollte das zulässige Gesamtgewicht eines Fahrzeugs stets beachtet werden. Überladene Transporter verlängern den Bremsweg, beeinträchtigen die Fahrstabilität und können zu schwerwiegenden Unfällen führen. Die Polizei führt deshalb regelmäßig Gewichtskontrollen durch.

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