An einer Schule in der Mühlaustraße in Ludwigshafen hat ein 14-jähriger Schüler Reizgas versprüht. Mehrere Personen klagten anschließend über Atemwegsreizungen.
Ein Vorfall mit Reizgas hat am Montagmorgen, 22. Juni 2026, an einer Schule in der Mühlaustraße in Ludwigshafen für einen Polizeieinsatz gesorgt.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Rheinpfalz versprühte ein 14-jähriger Schüler gegen 8 Uhr Reizgas im Bereich einer Schultoilette sowie auf dem Schulhof.
Infolge des Vorfalls klagten vier Schülerinnen beziehungsweise Schüler sowie eine Lehrkraft über leichte Atemwegsreizungen.
Keine medizinische Behandlung erforderlich
Glücklicherweise blieben die Auswirkungen des Reizgaseinsatzes begrenzt. Eine medizinische Behandlung der Betroffenen war nach Angaben der Polizei nicht erforderlich.
Auch der Schulbetrieb konnte ohne größere Einschränkungen fortgesetzt werden und wurde durch den Vorfall nicht beeinträchtigt.
Polizei leitet Ermittlungen ein
Der 14-jährige Schüler wurde nach den polizeilichen Maßnahmen an seine Erziehungsberechtigten übergeben.
Die Polizei Ludwigshafen hat Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Hinweis der Redaktion: Reizgas kann insbesondere in geschlossenen Räumen erhebliche gesundheitliche Beschwerden verursachen. Bereits geringe Mengen können Augen- und Atemwegsreizungen auslösen. Der Einsatz solcher Stoffe in Schulen oder anderen öffentlichen Einrichtungen kann strafrechtliche Folgen nach sich ziehen.


















































