Ein Feuer in einem Wohn- und Geschäftshaus in Bretten hat am Montagnachmittag einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Fünf Personen wurden vorsorglich medizinisch untersucht.
In einem Wohn- und Geschäftshaus in der Straße Engelsberg in Bretten ist am Montag, 8. Juni 2026, ein Brand ausgebrochen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Karlsruhe bemerkten Bewohner gegen 15.20 Uhr Rauch in einer Wohnung im ersten Obergeschoss und verständigten die Rettungskräfte.
Beim Eintreffen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei hatten sich die Bewohner der betroffenen Wohnung bereits selbstständig ins Freie gerettet. Die Feuerwehr brachte anschließend auch die übrigen Hausbewohner in Sicherheit.
Den Einsatzkräften gelang es, die Flammen rasch zu löschen und ein Übergreifen des Feuers auf weitere Wohnungen sowie andere Gebäudeteile zu verhindern.
Fünf Personen medizinisch versorgt
Fünf Menschen wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zunächst vor Ort untersucht. Anschließend brachte der Rettungsdienst sie vorsorglich zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus.
Die vom Brand betroffene Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Für die betroffene Familie organisierte die Stadt Bretten eine vorübergehende Unterkunft.
Brandursache noch unklar
Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht bislang nicht fest. Das Polizeirevier Bretten hat die Ermittlungen aufgenommen und die Kriminaltechnik zur Untersuchung der Brandursache hinzugezogen.
Nach aktuellem Ermittlungsstand liegen keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung vor. Die Ermittlungen dauern an.
Rauchgas stellt bei Bränden oft die größte Gefahr dar. Bereits geringe Mengen können gesundheitliche Folgen verursachen. Die Feuerwehr empfiehlt, Gebäude bei Rauchentwicklung umgehend zu verlassen und den Notruf 112 zu verständigen.


















































