Mit einem vermeintlich günstigen Gebrauchtwagenangebot hat ein unbekannter Betrüger zwei Kaufinteressenten um insgesamt 15.600 Euro gebracht. Der angebotene VW Polo wurde offenbar mehrfach verkauft, ohne jemals übergeben zu werden.
Das Polizeirevier Heidelberg-Süd ermittelt wegen Betrugs nach einem Fall, bei dem zwei Personen beim Kauf eines Gebrauchtwagens getäuscht worden sein sollen.
Nach Angaben der Polizei hatte ein bislang unbekannter Mann in mehreren Lokalzeitungen einen VW Polo für 7.800 Euro zum Verkauf angeboten. Eine 60-jährige Frau und ein 72-jähriger Mann wurden unabhängig voneinander auf das Inserat aufmerksam und nahmen Kontakt mit dem angeblichen Verkäufer auf.
Der Unbekannte gab an, aus der Schweiz zu stammen. Im Verlauf der Gespräche überzeugte er beide Interessenten davon, den Kaufpreis bereits vor der Fahrzeugübergabe auf ein Schweizer Bankkonto zu überweisen.
Auto nie übergeben
Die beiden Kaufinteressenten kamen der Forderung nach und überwiesen jeweils 7.800 Euro. Zu der vereinbarten Fahrzeugübergabe in Heidelberg-Wieblingen erschien der Verkäufer jedoch nicht.
Erst dort stellte sich heraus, dass offenbar beide Personen denselben VW Polo gekauft hatten und Opfer eines Betrugs geworden waren.
Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich nach bisherigen Erkenntnissen auf 15.600 Euro.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun weitere Hintergründe zu dem Fall.
Quelle: Polizeipräsidium Mannheim, Pressemeldung vom 01.06.2026, 15:29 Uhr.
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