Nach einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen war die A6 bei Sankt Leon-Rot stundenlang voll gesperrt. Eine Taxifahrerin wurde schwer verletzt.
Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 6 zwischen der Anschlussstelle Wiesloch-Rauenberg und dem Autobahnkreuz Walldorf liegen weitere Erkenntnisse zum Unfallhergang vor. Der Unfall ereignete sich am Dienstagmorgen gegen 07:25 Uhr in Fahrtrichtung Mannheim.
Nach bisherigen Ermittlungen musste eine 28-jährige Fahrerin eines Opel ihr Fahrzeug auf der mittleren Fahrspur verkehrsbedingt abbremsen. Eine hinter ihr fahrende 38-jährige Taxifahrerin konnte ihren Mercedes offenbar nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf den Opel auf.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Opel nach links abgewiesen. Ein ebenfalls 28 Jahre alter Audi-Fahrer bemerkte das Unfallgeschehen und versuchte noch auszuweichen, konnte eine Kollision jedoch nicht mehr verhindern.
Der Audi wurde bei dem Zusammenstoß nach links gedrückt, kippte auf die Fahrzeugseite und kam schließlich an der Betonleitwand zum Liegen. Der Opel wurde nach rechts abgewiesen und kam im Bereich des Beschleunigungsstreifens am Parkplatz Bucheneck zum Stillstand.
Rettungshubschrauber im Einsatz
Die Opel-Fahrerin sowie der Audi-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden vorsorglich in Krankenhäuser gebracht. Beide konnten die Kliniken nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.
Die 38-jährige Taxifahrerin wurde schwer verletzt. Sie musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Nach Angaben der Polizei bestand jedoch zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr.
Die 22-jährige Insassin des Taxis blieb unverletzt.
Der entstandene Sachschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt. Alle beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Stundenlange Vollsperrung auf der A6
Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen, der Unfallaufnahme sowie der Fahrbahnreinigung musste die A6 in Richtung Mannheim vollständig gesperrt werden. Die Sperrung konnte gegen 11:25 Uhr wieder aufgehoben werden.
Die weiteren Ermittlungen führt die Autobahnpolizei Walldorf des Verkehrsdienstes Heidelberg.



















































