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Fünf Jahre Partnerschaft, vierte Produktinnovatio...

Keine Punkte für die Adler in Augsburg
Die Adler Mannheim kehren mit leeren Händen aus Augsburg zurück. Am Sonntagnachmittag unterlag der amtierende deutsche Meister bei den Panthern mit 2:4. David Wolf erzielte beide Mannheimer Treffer.
Für die Adler begann die Partie denkbar ungünstig. Nach einer Spieldauer-Disziplinarstrafe erzielte Daniel Schmölz in Überzahl die frühe Führung für die Hausherren (4.). Nach Ablauf der Strafe hatte Valentino Klos am langen Pfosten die Chance auf den Ausgleich, doch Olivier Roy war mit der rechten Beinschiene zur Stelle (8.). Der Augsburger Schlussmann vereitelte auch die gute Gelegenheit von David Wolf (10.). Dennis Endras war dagegen gegen Patrick McNeill gefordert, machte am langen Pfosten ebenfalls dicht (13.). Einen Abpraller von der Bande nutzte schließlich Wolf zum verdienten Ausgleich (16.).
Mit Beginn des Mitteldrittels entschärfte Endras den Versuch von Scott Kosmachuk vom linken Bullykreis. Gegen den Schuss von Andrew LeBlanc in Überzahl war der gebürtige Allgäuer allerdings machtlos (26.). LeBlanc war es auch, der in der direkt folgenden Überzahl das offene Tor vor sich hatte, aber verzog (28.). Fraser stellte in der 31. Minute auf 3:1. Für die Adler hatte Tim Stützle Pech, als er bei seinem Schuss aus dem Slot lediglich den Pfosten traf (32.). Der Anschluss gelang den Gästen erst in Überzahl. Wolf schloss eine schnelle Kombination zum 2:3 ab (38.). Doch ein Puckverlust, bei eigener Überzahl, kam den Adlern noch im zweiten Drittel teuer zu stehen, McNeill hielt die Kelle in einen Querpass (40.).
Die Adler rannten im letzten Drittel im Minutentakt an. Doch Augsburg machte die Räume vor dem eigenen Gehäuse eng, sodass Mannheim keine nennenswerten Chancen herausarbeiten konnte. Auch die Herausnahme von Dennis Endras zu Gunsten eines sechsten Feldspielers über zwei Minuten vor der Schlusssirene brachte nicht den gewünschten Erfolg. Die Energieleistung von Borna Rendulic endete ebenfalls bei Roy (59.).
Augsburger Panther – Adler Mannheim 4:2 (1:1, 3:1, 0:0)
Tore: 1:0 Schmölz (03:01), 1:1 Wolf (15:40), 2:1 LeBlanc (25:28), 3:1 Fraser (30:12), 3:2 Wolf (37:19), 4:2 McNeill (39:45); Schiedsrichter: Aleksi Rantala / Marian Rohatsch; Zuschauer: 6.012
Quelle: www.adler-mannheim.de

Löwen im EHF-Cup auf Kurs Gruppensieg
Dritter Erfolg im dritten Spiel bringt rosige Viertelfinal-Aussichten
Einen Tag nach der Freistellung von Cheftrainer Kristjan Andresson haben die Rhein-Neckar Löwen einen Sieg im EHF Cup gefeiert. Bei Liberbank Cuenca gelang den Löwen am Sonntagmittag ein 33:28 (16:16). Nach drei Erfolgen in drei Spielen liegt man auf Kurs Gruppensieg und hat das Viertelfinale fest im Blick. Beste Löwen bei lange mutig und klug agierenden Spaniern waren Niclas Kirkeløkke und Uwe Gensheimer mit je acht sowie Andy Schmid mit sieben Toren. Torwart Andreas Palicka trug mit neun Paraden einen großen Teil zum wichtigen Auswärtserfolg bei.
Im Spiel geht es direkt zur Sache. Schon das 1:0 zeigt an, in welche Richtung Cuenca will an diesem Tag: Leonardo Dutra geht hart auf die Lücke, zieht den Siebenmeter und verwandelt diesen auch (2.). Die Spanier gehen mit ihren physisch starken und superflinken Rückraum-Männern kompromisslos in die Zweikämpfe und machen der Löwen-Abwehr damit das Leben richtig schwer. Im eigenen Angriff lassen sich die Gelben davon nicht aus dem Konzept bringen, spielen ihre Angriffe gezielt und mit gutem Zug zum Tor aus.
Die Folge ist ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich keine Mannschaft absetzen kann. Beim 3:4 durch Uwe Gensheimer sind die Löwen erstmals ein Tor vorne (7.), beim 10:8 führt Cuenca erstmals mit zwei Treffern (15.). Michel Abt reagiert, legt die grüne Auszeit-Karte, fordert mehr Aggressivität in der Defensive. Zum 10:10 gleichen die Löwen aber aus, weil sich Cuenca zwei Fehler leistet. Wirklich in den Griff bekommen die Badener die wieselflinken und zweikampfstarken Spanier nicht.
Kirkeløkke offensiv in Galaform
Offensiv in Galaform zeigt sich Löwe Niclas Kirkeløkke nach seiner Hereinnahme in Minute 17. Bis zur Pause bringt er 4 von 5 Versuchen im Tor unter, einmal scheitert er an der Latte. Unter anderem wuchtet er auch das 16:16 in die Maschen, mit dem es dann auch in die Pause geht. Dank Andreas Palicka. In der 16. Minute für den eher glücklosen Mikael Appelgren ins Löwen-Tor gekommen, hält er den letzten Wurfversuch der Spanier vor der Pause.
Auffällig aus Löwen-Sicht: Jannik Kohlbacher bleibt ohne Tor in Durchgang eins, ist am Kreis ziemlich abgemeldet. Uwe Gensheimer muss für Jerry Tollbring auf Linksaußen weichen, nachdem er erst vier Treffer landet und dann dreimal in Folge vergibt. Steigerungsbedarf bei den Löwen: durchaus vorhanden. Auf der anderen Seite machen die Spanier ein tolles Spiel – mit unerbittlichem Willen, cleverer Anlage und dem nötigen Quäntchen Glück beim Abschluss.
Mit denselben Qualitäten bleibt Cuenca auch noch bis zur 47. Minute im Spiel. Beim Stand von 21:23 aus Sicht der Spanier hält Torwart Maciel einen Wurf von Mads Mensah. Im Gegenzug hat man die Chance auf den Anschlusstreffer. Doch dann setzt der spanische Löwe, Gedeón Guardiola, ein echtes Zeichen. Sein Block gegen den bis dahin kaum zu stoppenden Thiago Alves lässt einen Ruck durch die Reihen der Gelben gehen. Direkt im nächsten Angriff kommt Jannik Kohlbacher zu seiner ersten Torszene, holt mit starkem Einsatz einen Siebenmeter heraus, den Uwe Gensheimer zum 21:24 unterbringt.
Gensheimer nach der Pause richtig heiß
Der Löwen-Kapitän ist nach seiner Wiederhereinnahme zu Beginn der zweiten Halbzeit richtig heiß, verwandelt alle Chancen eiskalt – so auch einen Gegenstoß zum 22:27 (51.). Die erste 5-Tore-Führung ist ein Produkt aus der deutlich verbesserten Löwen-Abwehr, einem immer stärker werdenden Torwart Palicka und den in der Folge schwer verunsicherten Spaniern. Zwar verkürzen sie noch einmal auf 24:27 (53.). Nach der zweiten Auszeit von Michel Abt bringen die Löwen den Job aber kühl zu Ende.
Kirkeløkke mit dem siebten Streich zum 24:28, Groetzki mit ruhiger Hand und Palicka mit seiner achten Parade (42 Prozent Fangquote zu diesem Zeitpunkt) ermöglichen Mads Mensah die Vorentscheidung: Sein 25:30 ist knapp fünf Minuten vor Schluss ein dickes Brett für die Spanier. Die geben sich nicht auf, kämpfen weiter und halten den Abstand bis zum Abpfiff konstant. 28:33 steht es nach 60 Minuten, von denen vor allem die zweiten 30 Hoffnung machen, dass es jetzt wieder bergauf geht bei den Rhein-Neckar Löwen.
Liberbank Cuenca – Rhein-Neckar Löwen 28:33 (16:16)
Cuenca: Maciel, Ibanez (23.-30.) – Dutra (9/3), Vainstein, Doldan (2), Suarez Diaz (1), Lopez (1), Suarez Natan (4), Moscariello, Eskericic (4), Lindblad, Alves (6), Diaz Mata, Arce (1), Taravilla,
Löwen: Appelgren, Palicka (ab 16.) – Schmid (7), Gensheimer (8/1), Kirkeløkke (8), Lagarde, Tollbring, Abutovic, Mensah (4), Groetzki (4), Schneibel, Guardiola (1), Petersson (1), Ganz, Kohlbacher
Spielfilm: 1:0, 1:1, 3:2, 3:4, 5:6, 7:6, 8:7, 10:8, 10:10, 13:13, 15:15, 16:16 (HZ), 16:18, 18:20, 20:20, 20:23, 21:23, 21:25, 22:25, 22:27, 24:27, 25:30, 28:33 (EN)
Schiedsrichter: Aleksandar Pandzic / Ivan Mosorinski
Quelle: www.rhein-neckar-loewen.de

SV Sandhausen verliert erneut – Bereits vierte Niederlage in Folge
(GM) Mit 0:2 unterlag der SV Sandhausen am Sonntagnachmittag dem Karlsruher SC, ist damit seit vier Spielen punkt- und torlos. Trotzdem blieben die Hardtwälder auf Platz 11. Gondorf und Ben-Hatira erzielten bereits im ersten Spielabschnitt die beiden Treffer für die Karlsruher.
SVS-Trainer Uwe Koschinat hatte sein Team kräftig umgekrempelt und auf insgesamt sechs Positionen gegenüber dem Spiel gegenüber dem SV Darmstadt verändert; Paqarada, Kister, Frey, Engels, Biada und Gislason stehen in der Startelf, Dieckmann, Nauber, Paurevic, Halimi, Scheu und Bouhaddouz blieben auf der Bank.
Wer erwartet hatte, dass sich die beiden Teams – ob der derzeitigen Tabellensituation - erst einmal abtasten würden, sah sich, zumindest im Falle der Gäste getäuscht. Die Karlsruher starteten im Stil einer Heimmannschaft in die Partie und bedrängten sofort das Tor des SV Sandhausen. Bereits in der ersten Minute gab es den ersten Eckball für den KSC und der zweite folgte direkt hinterher. Während die Mannschaft von Uwe Koschinat zu keinem konstruktiven Spielaufbau kam, blieb Karlsruhe am Drücker und in der 10. Minute rauschte ein Flachschuss von Wanitzek nur ganz knapp an Fraisls Tor vorbei. Zwei Minuten später klingelte es dann aber im Sandhäuser Kasten. Eine Flanke von Ben-Hatira. Von der rechten Seite, verwertet in der Mitte Gondorf per Kopf zum 0:1.
Auch in der Folge bleibt auf Seiten Sandhausens vieles Stückwerk. Gislason weiß sich gegen Carlson nur mit einem groben Foul zu helfen und sieht die Gelbe Karte (15.). Kurze Aufregung dann in der 17. Spielminute, als nach einer Flanke von Diekmeier in der Mitte Engels volley abzieht und aus kurzer Distanz die Hand von Stiefler trifft. Der Unparteiische lässt wohl zu Recht weiterspielen. Wenige Minuten später der nächste Nackenschlag für die Gastgeber. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld setzt Wanitzek auf der linken Seite Ben-Hatira in Szene, der überlegt zum 0:2 einschießt (22.). Wie sehr der SV Sandhausen von der Rolle ist, zeigte Zhirov in der 25. Minute, als er sich bei einem weiten Ball völlig verschätzt und darunter hindurchspringt, zum Glück kann der KSC die sich bietende Chance nicht nutzen. Auf der anderen Seite verzeichnet Gislason den ersten richtigen Abschluss für Sandhausen, sein Versuch geht aber deutlich über das Tor.
Erst zum Ende der ersten Halbzeit findet der SVS endlich besser ins Spiel und hat in der 38. Minute seine bis dahin beste Szene, als Diekmeier, nach Zuspiel von Behrens, beherzt abzieht und Karlsruhes Torhüter Uphoff den scharf getretenen Ball gerade noch mit den Fingerspitzen um den Pfosten lenken kann. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war es erneut Behrens, der diesmal auf Biada ablegt, der aber aus kurzer Dustanz am Tor vorbeischießt. „Leider haben wir erst nach dem 0:2 begonnen, Fußball zu spielen“, zog Kapitän Dennis Diekmeier nach dem Spiel enttäuscht Bilanz. Der 0:2-Halbzeitstand entspricht durchaus den Spielanteilen.
Zur zweiten Spielhälfte kommt bei Sandhausen Bouhaddouz ins Spiel, für Gislason, der eine schwache Partie geliefert hatte. Sandhausen kann die Begegnung jetzt ausgeglichen gestalten, ohne sich jedoch zwingende Chancen zu erarbeiten. In der 57. Minute zieht Biada aus der zweiten Reihe ab, aber der Ball ist für Uphoff kein Problem. Im Gegenzug wird es schon gefährlicher, beim Schuss von Hofmann muss Fraisl sein ganzes Können aufbieten. Der SV Sandhausen agiert jetzt druckvoller, kann aber die KSC-Abwehr nicht entscheiden unter Druck setzen. Nach einem Eckball für den SVS kontert der KSC blitzschnell über Ben-Hatira, der von Paqarada schließlich umgerissen wird – der Sandhäuser Abwehrspieler sieht dafür die Gelbe Karte. Gleich darauf wechselt Uwe Koschinat doppelt; für Engels kommt Scheu und Biada macht für Türpitz Platz.
Der KSC macht jetzt nur noch das Nötigste, hält Sandhausen in Schach und lässt weiterhin nichts zu. Die Platzherren bemühen sich, bleiben aber weiterhin ideenlos. Nach einem Eckball, und anschließendem Gewühl im Karlsruher Strafraum, köpft Behrens den Ball am Ende über das Tor, und markiert dabei die letzte nennenswerte Möglichkeit für Sandhausen (70.). Zwar rennt Sandhausen weiter an, wachte aber letztendlich zu spät auf, um am Ergebnis noch etwas zu verändern.
„Wir haben gespielt wie ein Absteiger“, urteilte Geschäftsführer Volker Piegsa später. „Der Mannschaft fehlte der Biss, an dieser Einstellung muss gearbeitet werden. Wenn wir da nicht bald aufwachen, kann es noch sehr ungemütlich werden.“
„Wir müssen uns wieder das Positive aus der Vorrunde erarbeiten", fordert Dennis Diekmeier. "Trotz der heutigen Niederlage, muss ich sagen, habe ich das Gefühl, dass ich nach dem Rückstand das Gefühl hatte, dass wir noch einmal zurückkommen könnten. Dieses Gefühl hatte ich in den letzten Wochen nicht. Wir brauchen jetzt endlich wieder einmal einen Sieg, um wieder in die Spur zu kommen.
SV Sandhausen – Karlsruher SV 0:2 (0:2)
Sandhausen: Fraisl – Diekmeier (C), Kister, Zhirov, Paqarada, Frey, Linsmayer, Gislason (46. Bouhaddouz), Biada (64. Türpitz), Engels (64. Scheu), Behrens
Karlsruher: Uphoff – Stiefler, Gordon (C), Kobald, Carlson, Groiß, Gondorf, Wanitzek, Camoglu (74. Röser), Ben-Hatira (88. Grozurek), Hofmann (83. Gueye)
Tore: 0:1 Gondorf (12.), 0:2 Ben-Hatira (22.), Schiedsrichter: Martin Petersen; Zuschauer: 8.469

Sieg beim Tabellenführer, nach verkorkster erster Halbzeit - Waldhof nun auf Platz 2
Der SV Waldhof gewann das Spitzenspiel 25. Spieltages in der 3. Liga, bei Tabellenführer MSV Duisburg, nach einer grandiosen Aufholjagd in der zweiten Halbzeit, mit 3:2 und setzte sich dadurch auf den 2. Tabellenplatz, da auch der FC Ingolstadt eine Niederlage hinnehmen musste. Nach einem 0:2-Rückstand, erzielten Gianluca Korte (2) und Marco Schuster die Treffer für die Mannschaft von Bernhard Trares.
Beim Aufsteiger stand wieder Maurice Deville in der Anfangsformation, genau wie Arianit Ferati, dafür nahmen Mounir Bouziane und Mohamed Gouaida auf der Bank Platz.
Der SV Waldhof startete gut in die Partie, bekam aber bereits in der 4. Minute eine kalte Dusche verpasst: Duisburg ging mit dem ersten richtigen Angriff in Führung. Bitter flankt von der rechten Seite, Albutat verlängert per Kopf in die Mitte, wo Vermeij per Kopf, Timo Königsmann aus kurzer Distanz keine Chance lässt.
Erst fünf Minuten später hat auch der Waldhof seine erste Chance, doch Marcel Seegert setzt seinen Kopfball – nach Ecke von Ferati, deutlich über das Duisburger Tor. Die Gastgeber erspielen sich in den nächsten Minuten deutliche Vorteile. In der 11. Minute zieht Stoppelkamp aus der zweiten Reihe ab, aber der Versuch gerät zu hoch. Dem SV Waldhof gelingt noch nicht allzu viel; den Blau-Schwarzen gelingt es nicht, ein konstruktives Spiel aufzuziehen. In der 23. Minute kontern die Gäste aber über Sulejmani, der jedoch abbrechen muss, da niemand mitgelaufen. Im zweiten Versuch flankt Marx auf Sulejmani, der in Bedrängnis abzieht, aber den Ball über das Tor setzt (24.).
Eine total verunglückte Flanke von Deville steht sinnbildlich dafür, dass es bei den Blau-Schwarzen nicht rund läuft (27.), darüber kann auch eine Mini-Druckphase zwischen der 31. und 35. Minute nicht hinwegtäuschen, in der Marx zunächst vor das Duisburger Tor flankt, der noch abgefälschte Ball kann von Torhüter Weinkauf dann abgefangen werden und wenig später kommt Sulejmani im Strafraum zum Schuss – aber die Duisburger Hintermannschaft kann den Versuch abblocken.
Kurz darauf wird es turbulent im Waldhöfer Strafraum. Korte verliert im Mittelfeld den Ball, Vermeij ist auf und davon, schießt, Kevin Conrad fälscht ab, Königsmann lenkt den Ball mit einem Reflex an die Querlatte und begräbt den Abpraller dann unter sich – Riesenglück für den SV Waldhof (38.). Nur eine Minute später pariert Königsmann erneut stark gegen Vermeij. Kurz darauf liegt der Ball aber zum zweiten Mal im Netz des SV Waldhof. Daschners Schuss wehrt Königsmann zunächst ab, der Duisburger bringt im zweiten Versuch den Ball parallel zur Torlinie nach innen zu Engin, der in die Mitte spielt auf Vermeij und dieser trifft zum 2:0, in der 43. Minute. Gleich darauf ist Halbzeit, Gelegenheit für den SV Waldhof sich zu sortieren. Es kann nur besser werden.
Zum zweiten Spielabschnitt bleibt der angeschlagene Seegert draußen, Marcel Hofrath kommt ins Spiel, der auch gleich mit einem Schuss aus der Distanz ein Zeichen setzt (47.). Auch Christansen, dem in der ersten Halbzeit nicht viel gelungen war, versucht es aus der zweiten Reihe. Die erste Chance auf den Anschlusstreffer hat Korte, der nach Doppelpass mit Sulejmani von der Strafraumgrenze trocken abzieht, aber Weinkauf macht sich ganz lang und lenkt den Ball zur Ecke (51.). Doch kurz danach kann der mitgereiste Waldhof-Anhang jubeln. Sulejmani schickt Deville über die rechte Seite, läuft weiter in den Strafraum, bekommt den Ball zurück, schießt, doch Weinkauf kann abwehren. Den Abpraller schnappt sich Korte und trifft zum 2:1 (54.). Die Abseits-Reklamation der Duisburger ist zwecklos, der Treffer war korrekt. Nur vier Minuten später dribbelt sich Ferati über die linke Seite in den Strafraum, Ben Balla holt ihn beim Abwehrversuch von den Beinen und der Unparteiische entscheidet sofort auf Strafstoß. Korte legt sich den Ball zurecht und trifft souverän zum 2:2 (58).
Duisburg ist beeindruckt, bleibt aber offensiv und drängt erneut auf die Führung. Jetzt ist aber der SV Waldhof auch im Spiel und ist offensichtlich mit dem Ausgleich noch nicht zufrieden. Es geht jetzt hin und her. Engins Versuch in der 63. Minute folgt drei Minuten später der Schuss von Ferati, der aber zu zentral gerät und für Weinkauf kein Problem ist. In der 66. Minute fehlte es Schiedsrichter Nicolas Winter etwas an Mut. Sicker checkte Christiansen beim Laufduell im Strafraum um, aber Winter reagierte nicht – grenzwertig. Der Waldhof bleibt jetzt im Vorwärtsgang und in der 68. Minute prüft Korte, nach Zuspiel von Ferati, ein weiteres Mal Duisburgs Keeper Weinkauf. Wenig später darf der Doppelschütze gehen, Gouaida kommt aufs Feld (74.). In der Schlussviertelstunde hat jetzt der Waldhof klar mehr vom Spiel und auch weitere Möglichkeiten durch Sulejmani (79./80./82.).
Dann die 86. Spielminute. Gouaida bringt einen Eckball herein, der Kopfball des aufgerückten Schultz wird abgeblockt, ebenso Feratis Schussversuch, doch dann schaltet Schuster am schnellsten und schiebt zum 2:3 ein - Schock für Duisburg, Riesenjubel beim Waldhof. Von Duisburg kommt jetzt kaum noch etwas, auch die dreiminütige Nachspielzeit überstehen die Blau-Schwarzen schadlos. Haderten die Mannheimer noch vor einer Woche mit zwei verschenkten Punkten, durften sie nun – am Ende verdient – über einen Dreier jubeln.
MSV Duisburg – SV Waldhof Mannheim 2:3 (2:0)
Duisburg: Weinkauf - Bitter, Gembalies, Boeder, Sicker, Albutat, Ben Balla, Stoppelkamp (85. Jansen), Daschner, Engin, Vermeij
Waldhof: Königsmann - Marx, Schultz, Conrad, Seegert, Christiansen, Schuster, Deville, G. Korte (74. Gouaida), Ferati, Sulejmani (88. Koffi)
Tore: 1:0 Vermeij (4.), 2:0 Vermeij (43.), 2:1 Korte (54.), 2:2 Korte (58., EM), 2:3 Schuster (86.); Schiedsrichter: Nicolas Winter, Düsseldorf; Zuschauer: 12.037

Die Rhein-Neckar Löwen haben Cheftrainer Kristjan Andresson mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben freigestellt.
Bereits beim Auswärtsspiel am morgigen Sonntag im EHF Cup beim spanischen Vertreter Liberbank Cuenca (12:00 Uhr) wird der 38-jährige Isländer nicht mehr auf der Bank des badischen Bundesligisten sitzen.
„Nach der Analyse des bisherigen Saisonverlaufes und der negativen Entwicklung sind wir gemeinsam mit dem Aufsichtsrat zu dem Entschluss gekommen, uns von Kristjan Andresson zu trennen. Wir bedauern diesen Schritt, sehen ihn aber als notwendig an, um unserer Mannschaft für den Rest der laufenden Saison einen neuen Impuls zu geben“, äußert sich Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann zur Trennung des ehemaligen schwedischen Nationaltrainers, der die Rhein-Neckar Löwen vor der laufenden Saison übernommen hatte und ursprünglich noch einen Vertrag bis zum Sommer 2022 besaß.
Beim Auswärtsspiel in Cuenca wird die Mannschaft neben dem Sportlichen Leiter Oliver Roggisch von Michel Abt, Trainer der 2. Mannschaft betreut.
Pressemeldung: Rhein-Neckar Löwen - Christopher Monz

Adler rutschen auf Platz drei ab
Die Fans der Adler Mannheim hatten beim Faschingsspiel gegen das Team aus der Karnevalshochburg Düsseldorf wenig Grund zur Freude. Mit 2:6 unterlagen die Adler dem Tabellenfünften deutlich. Die beiden Tore für die Blau-Weiß-Roten durch Tommi Huhtala und Denis Reul fielen erst, als das Match beim Stande vom 0:6 längst entschieden war.
Drei Tage nach der 1:2-Heimniederlage gegen Tabellenführer München taten sich die Adler auch gegen die DEG von Beginn an schwer. Das Spiel lief in der ersten Viertelstunde zwar nur in Richtung von Düsseldorfs Keeper Mathias Niederberger. Dieser sah jedoch bis dahin nur wenige echte Herausforderungen auf sich zukommen. Auf der anderen Seite ließen die Adler Johan Gustafsson zwei Mal im Stich. Bevor der Schwede die Scheibe überhaupt das erste Mal zu fassen bekam, lag sie nach den beiden Alleingängen von Jerome Flaake (13. Minute) und Rihards Bukarts (14.) schon zwei Mal im Tor.
Die Hausherren hatten die Partie zwar auch im weiteren Verlauf meist unter Kontrolle, fanden aber nach wie vor kein Mittel gegen das defensivstärkte Team der Liga. Die noch beste Chance der Mannheimer vor der zweiten Pause hatte Mark Katic frei vor dem Tor, doch anstelle eines Schusses entscheid er sich für den Pass, der den Mitspieler verfehlte (29.).
Zu Beginn des Schlussdrittels sahen die Bemühungen der Adler kurzzeitig vielversprechender aus. Der Schuss von Valentino Klos trudelte am Tor vorbei. Es folgte das 3:0 durch Alexander Urbom (44.), nur 23 Sekunden später das 4:0 durch Reid Gardiner und Jerome Flaakes zweiter Treffer zum 5:0 (48.). Nach Luke Adams Powerplaytreffer zum 6:0 (51.) drohte gar die höchste Heimniederlage seit fast 20 Jahren. Doch Tommi Huhtala (52.) und Denis Reul (53.) beendeten zumindest die Torflaute der Adler. Das Abrutschen in der Tabelle auf Rang drei konnten die beiden Treffer aber auch nicht verhindern.
Adler Mannheim – Düsseldorfer EG 2:6 (0:2, 0:0, 2:4)
Tore: 0:1 Flaake (12:40), 0:2 Bukarts (13:56), 0:3 Urbom (43:39), 0:4 Gardiner (44:02), 0:5 Flaake (47:05), 0:6 Adam (50:02), 1:6 Huhtala (51:50), 2:6 Reul (52:06); Schiedsrichter: Andrè Schrader / Andrew Wilk; Zuschauer: 13.392
Quelle: www.adler-mannheim.de
21.02.2020 – 11:52
Polizeipräsidium Mannheim
Schwetzingen/ Rhein-Neckar-Kreis (ots)
Vier bislang unbekannte Täter schlugen und traten am Freitag gegen 02 Uhr auf dem Schloßplatz auf einen 51-jährigen Mann ein.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand sollen die vier Unbekannten sich zuvor auf einer Faschingsveranstaltung in einer nahegelegenen Lokalität aufgehalten haben. Auf dem Schloßplatz pöbelte die Männergruppe den 51-Jährigen an, schubsten ihn und gingen dann unvermittelt auf den Mann los. Der Mann wurde zunächst mehrfach durch Fausthiebe getroffen und ging daraufhin zu Boden. Zunächst konnte er sich vom Boden wieder aufrappeln. Eine Begleiterin des Mannes wurde auf die Szenerie aufmerksam und kam diesem zu Hilfe. Die 50-Jährige wurde daraufhin beleidigt und weggeschubst. In der Folge traktierte das Quartett den Mann abermals mit Faustschlägen. Am Boden liegend sollen die vier Unbekannten dann auf den Mann eingetreten haben.
Couragierte Zeugen, die auf den Sachverhalt aufmerksam wurden, eilten von der gegenüberliegenden Straßenseite dem Pärchen zu Hilfe, worauf das Quartett die Flucht ergriff und in Richtung Friedrichstraße rannte.
Der 51-Jährige musste von einem Rettungswagen in ein nahgelegenes Krankenhaus gebracht werden.
Die flüchtigen Täter wurden wie folgt beschrieben:
Alle ca. 20 Jahre alt.
TV 1: ca. 185 cm, kräftige Statur, osteuropäisches Aussehen, beide Arme nahezu gänzlich tätowiert, trug weißes Polohemd, schwarze Jeans und weiße Sneaker
TV 2: ca. 170 cm, athletische Figur, markantes Adler-Tattoo am Hals, vermutlich Italiener, Dreitagebart, dunkle Bekleidung
TV 3: zwischen 170 und 180 cm, normale Figur, orientalisches Aussehen, sprach gebrochen Deutsch, Brillenträger, trug einen dunklen Pullover, Jeans und Sneaker
TV 4: wie TV 03, trug aber weiße Oberbekleidung und Jeans
Die Ermittlungen wurden vom Polizeirevier Schwetzingen aufgenommen.
Die Ermittler suchen nun nach Personen, die Hinweise auf die Täter geben können. Diese mögen sich unter 06202 2880 melden.
21.02.2020 – 11:40
Polizeipräsidium Mannheim
Mannheim (ots)
Am Donnerstag gegen 10.50 Uhr befuhr ein 57-jähriger Mann mit seinem Mitsubishi die Friedrichsfelder Landstraße in Richtung Seckenheim. An der Einmündung östlich der Bundesautobahnanschlussstelle Mannheim-Seckenheim missachtete er nach derzeitigem Ermittlungsstand das Rotlicht der Ampelanlage und kollidiert mit einem Funkstreifenwagen des Verkehrsdienstes Mannheim, der bei "Grün" links abbog.
An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt 3.000 Euro.
Ein bei dem 57-Jährigen durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 0, 56 Promille. Dem Mann wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen.
21.02.2020 – 09:43
Polizeidirektion Ludwigshafen

Frankenthal (Pfalz) (ots)
Eine 36-jährige Frankenthalerin befährt am 20.02.2020 gegen 13:15 Uhr die Elisabethstraße in Frankenthal. Ein 20-jähriger Mann aus Frankenthal befährt derweil die Schmiedgasse mit seinem E-Scooter. Im Kreuzungsbereich Elisabethstraße/Schmiedgasse missachtet der Fahrer des E-Scooters die Vorfahrt des von rechts kommenden Pkws und kollidiert mit der Pkw-Front. Am Pkw entsteht geringer Sachschaden, der E-Scooter wird stark beschädigt und ist nicht mehr fahrbereit. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 400,-EUR. Beide Fahrzeugführer bleiben unverletzt. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellen die Polizeibeamten fest, dass für den E-Scooter kein rechtlich vorgeschriebener Versicherungsschutz besteht. Gegen den Fahrer wird ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

Lemgo verdient sich bei fahrigen Löwen einen Punkt
Katastrophale Schlussminuten in der ersten Halbzeit bringen die Badener an den Rand einer Heimniederlage / Aufholjagd und Krimi in den Schlusssekunden
Wieder ein Krimi, diesmal ohne Happy End: 29:29 (14:18) haben die Rhein-Neckar Löwen am Donnerstag gegen den TBV Lemgo Lippe gespielt – und im letzten Angriff die Chance auf den Heimsieg vergeben. So stehen die Löwen nach 24 von 34 Spielen in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga weiter zwischen Spitzen- und Mittelfeld.
Nach unfassbar schlechten drei Minuten vor der Halbzeitpause stand es 14:18, rafften sich die Löwen wieder auf und führten acht Minuten vor dem Ende mit 26:24. In der Schlussphase ging ihnen wie schon so oft die nötige Ruhe ab und die stark aufspielenden Lemgoer sicherten sich einen am Ende durchaus verdienten Punktgewinn in der SAP Arena.
Abtasten gibt es nicht. Mads Mensah wuchtet zum 1:0 ein, Jonathan Carlsbogard antwortet umgehend mit dem 1:1, Andy Schmid bedient Ymir Örn Gislason am Kreis, Andreas Cederholm Christoph Theuerkauf. Nach nicht einmal drei Minuten steht es 2:2. Dann fordert das brutale Tempo Tribut. Die ersten technischen Fehler und Fehlwürfe bringen die Abwehrreihen samt Torhütern ins Spiel. Zunächst zugunsten der Löwen.
Rasanter Start
Andreas Palicka per Risikopass bereitet das 6:4 von Patrick Groetzki vor – da liegen die Löwen erstmals mit zwei Treffern in Front (10.). Nach dem Ausgleich durch Bjarki Mar Elisson zum 6:6 haben die Gelben ihre beste Phase. Groetzki versenkt aus schwerem Winkel, Palicka landet die vierte Parade, Mensah trifft per zweiter Welle, Gislason provoziert ein Stürmerfoul und Kohlbacher schließt trocken zum 9:6 ab. Nach etwas mehr als 13 Minuten ist die Löwen-Welt in Ordnung.
Unverständlich, warum die Löwen jetzt wieder einen Fehler nach dem anderen machen. Binnen zwei Minuten gleicht Lemgo zum 9:9 aus (18.). Der zweite 3:0-Lauf bringt die Gäste gar mit 12:13 nach vorne (25.). Löwen-Trainer Kristjan Andresson nimmt die Auszeit, bringt nach Alexander Petersson nun auch Gislason in der Offensive für Kohlbacher am Kreis. Mikael Appelgren kommt für den gut gestarteten Palicka.
Auf dem Feld passiert – nichts Gutes. Die Löwen werfen gegen die offensiver herausrückende Lemgo-Abwehr einen Ball nach dem nächsten weg. Zur Pause steht es 14:18 für den Außenseiter aus dem Lipperland, der die Löwen-Fehler hart bestraft. Die Löwen-Reaktion nach der Pause muss deutlich ausfallen, wenn sie noch etwas reißen wollen.
Löwen kommen stark zurück
Und wie sie es reißen wollen! Die Löwen sind nach fünf Minuten wieder auf der Platte, machen sich heiß für die Aufholjagd. Eröffnet wird sie von Mads Mensah, der zum 15:18 einhämmert. Uwe Gensheimer, für Tollbring gekommen, macht das 16:18. Und nach dem nächsten technischen Fehler Lemgos stellt Alex Petersson den Anschluss her (17:18, 34.). So schnell kann es gehen im Handball. Das Momentum liegt nun bei den Löwen. Doch Lemgo lässt sich so leicht nicht beeindrucken.
Die Lipper halten die Führung, der wie schon im Hinspiel überragende Carlsbogard stellt mit seinem fünften Tor auf 18:20 (36.). Das geht viel zu leicht, wie der Schwede da durch das Löwen-Zentrum spaziert. Weil sich die Löwen nun die nächste kleine Schwächephase erlauben, kann Carlsbogard gar auf 20:23 erhöhen (43.). Jetzt, wo es richtig brenzlig wird, schlagen die Löwen zurück.
Nach Kohlbachers 21:23 nimmt Mensah Fahrt auf, ist beim 22:23 und 23:23 nicht zu halten (47.). Uwe Gensheimer erhöht den Löwen-Lauf auf 4:0, besorgt das 24:23 – die erste Führung für die Gelben seit der Anfangsviertelstunde (48.). Die Fans in der SAP Arena geben auch noch einmal alles, aus Team und Zuschauern wird eine kämpferische Einheit. So hält Andy Schmid mit dem 25:24 seine Farben auf Kurs (50.), bevor es in die entscheidende Phase des nächsten Löwen-Krimis geht.
Unerträgliche Spannung in der SAP Arena
Wieder Schmid per schneller Mitte, macht das 27:25 (53.), Elisson mit seinem neunten Tor postwendend das 27:26. Die Spannung wird fast unerträglich, die Löwen-Abwehr kämpft mit allem, was sie hat. Gegen Carlsbogard findet sie aber kein Mittel, kassiert dessen neunten Treffer zum 27:27 (57.). Mensah ist der Mann bei den Mannheimern, lässt das Netz beim 28:27 zum siebten Mal zappeln – verursacht in der Abwehr dann aber einen Siebenmeter an Theuerkauf (58.).
Elisson bleibt cool – es steht 28:28 (58.). Wieder Mensah sorgt für die nächste Klasse-Szene, bedient Kohlbacher am Kreis, der mit Treffer Nummer fünf die Löwen nach vorne bringt. Appelgrens sechste Parade gegen Cederholm setzt ein Zeichen, doch Theuerkauf verwertet die zweite Chance zum 29:29 (60.). 25 Sekunden bleiben für den letzten Löwen-Angriff. 21 Sekunden vor dem Ende nimmt Andresson die ultimative Auszeit. Die Löwen wollen es gezielt ausspielen, passen, werden gestoppt – und bringen außer einem Notwurf von Schmid nichts mehr auf die Kiste.
Dass die Fans ihre Jungs für die Moral und den Einsatz in Halbzeit zwei feiern, sagt alles: Ihr seid die Besten, Löwen-Fans. Danke, danke, danke!
Rhein-Neckar Löwen – TBV Lemgo Lippe 29:29 (14:18)
Löwen: Appelgren (29.), Palicka, Gierse – Schmid (5/2), Gensheimer (2), Kirkeløkke (1), Tollbring (2), Abutovic, Mensah (8), Groetzki (2), Schneibel, G. Guardiola, Petersson (1), Gislason (1), Ganz, Kohlbacher (5)
Lemgo: Wyszomirski, Johannesson – Elisson (10/4), Kogut (1), I. Guardiola, Carlsbogard (9), Theuerkauf (4), Schagen (1), Zerbe, Cederholm (2), Hangstein (1), Geis, Reimann, Klimek (1), Klesniks
Spielfilm: 1:0, 1:1, 2:1, 2:2, 6:4, 6:6, 9:6, 9:9, 12:13, 13:15, 14:18 (HZ), 17:18, 18:20, 20:21, 20:23, 24:23, 26:24, 27:25, 27:26, 27:27, 28:27, 28:28, 29:28, 29:29 (EN)
Schiedsrichter: Steven Heine / Sascha Standke; Zuschauer: 6.086
Quelle: www.rhein-neckar-loewen.de

(GM) Am Samstag, 22. Februar reist der SV Waldhof nach Duisburg, zum Tabellenführer Meidericher SV. Der Anpfiff der Partie erfolgt um 14:00 Uhr, durch Schiedsrichter Nicolas Winter
„Das Hinspiel war schon ein geiles Spiel“, erinnert sich Valmir Sulejmani an das Spiel gegen den MSV Duisburg in der Hinrunde, in welchem er zweimal traf und so entscheidenden Anteil am 4:3-Sieg des Aufsteigers hatte. „Und ich erwarte auch jetzt wieder eine interessante Begegnung. Duisburg ist eine sehr spielstarke Mannschaft, hat aber auch gute Einzelspieler. Natürlich werden sie sich dort noch an das Hinspiel erinnern und sich Gedanken machen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf dieses Spiel.“
„Duisburg hat sich inzwischen als der Topfavorit auf den Aufstieg herauskristallisiert“, ergänzt Trainer Bernhard Trares. „Sie sind die stabilste Mannschaft, aber wir werden mit viel Selbstvertrauen dahin fahren, im Wissen, dass wir sie schon einmal geschlagen haben.“
Die Duisburger Niederlage in Zwickau sagt für den SVW-Coach nicht viel aus. „Aus so einer Niederlage kann man nicht immer etwas ableiten. Das wäre zu einfach. Man muss auch immer selbst das eigene Personal sehen und wie man gegen den jeweiligen Gegner spielen muss. „ Ob er mit der gleichen Startaufstellung wie in den letzten drei Spielen auflaufen wird, lässt Trares noch offen.
„Kann sein, muss aber nicht so sein“, erklärt er. „Maurice Deville hat seinen Kapselriss in der Zehe soweit wieder überstanden. Mal sehen, wie es bis zum Samstag aussehen wird.“
Auf jeden Fall erwartet Bernhard Trares, dass beide Teams wieder viele Torchancen herausarbeiten werden. „So war es bereits im Hinspiel. Beide Mannschaften sind in der Offensive sehr stark.“
Immerhin erwartet die stärkste Heimmannschaft das stärkste Auswärtsteam m- für Spannung ist also hinlänglich gesorgt.
Valmir Sulejmani, der im Spiel gegen Jena extrem viel Pech vor dem Tor hatte, ist immer unzufrieden, wenn er ohne eigenen Treffer bleibt, „obwohl er auch als Vorlagengeber sehr stark und wertvoll für uns ist“, so Trares weiter. Im Spiel gegen Duisburg wird sich der Angreifer aber deshalb nicht besonders unter Druck setzen. „Ich bin immer gleich motiviert und will immer ein Tor schießen.“
Durch die Unruhe, für die unter der Woche ein Interview von Kevin Conrad gesorgt hatte (es gab noch keine Gespräche über Vertragsverlängerung), sieht Bernhard Trares seine Mannschaft nicht negativ beeinflusst.
„Das sind alles Profis; dazu hat der Verein gleich reagiert und ist direkt auf Kevin zugegangen. Ab heute ist das kein Thema mehr.“
Und dann ein bemerkenswertes Statement: „In der Mannschaft herrscht ohnehin ein außergewöhnlicher Zusammenhalt. Hier wird die Waldhof-Familie wirklich gelebt. Natürlich werden solche Dinge in der Kabine einmal besprochen – aber nicht hauptsächlich. Ich habe lange nicht den Fußball erlebt, so wie ich ihn hier erlebe, das sind alles phantastische Jungs, die sich untereinander gut verstehen und zusammenhalten und das werden wir durchziehen bis zum letzten Spieltag.“
Dass die Erwartungen der Fans und Zuschauer in den letzten Monaten gestiegen ist, stört den Trainer nicht. „Wenn die Erwartungen hoch sind, dann bedeutet das, dass wir erfolgreich sind. Aber wir müssen versuchen immer 100% zu geben, so auch wieder am Samstag.“
Etwa 500 Fans werden ihre Mannschaft nach Duisburg begleiten.
MSV Duisburg – SV Waldhof Mannheim
Samstag, 22. Februar, 14:00 Uhr
Schauinsland-Reisen-Arena
Margaretenstr. 5 -7, Duisburg
20.02.2020 – 10:02
Polizeidirektion Ludwigshafen

Beindersheim (ots)
Am 19.02.2020 gegen 19:50Uhr melden sich Zeugen telefonisch bei der Polizei Frankenthal, welche aktuell einem Pkw von der Nordbrücke in Frankenthal in Richtung Beindersheim hinterherfahren würden, welcher deutliche Schlangenlinien fahre und mehrfach auf die Gegenspur und den Bordstein geraten sei. Der besagte Pkw und der 65-jährige Pkw-Fahrer aus Frankenthal können einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Bei dem Fahrer werden 2,7 Promille in der Atemluft gemessen. Der Fahrer wird zwecks Blutentnahme auf die Polizeidienststelle verbracht.
Der Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln stellt eine Hauptunfallursache dar. Wer berauscht fährt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch Andere. Gegen den unter Alkoholeinfluss stehenden Fahrzeugführer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Der Führerschein wurde sichergestellt und gegen ihn kann eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe / Geldbuße verhängt werden.

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