Ludwigshafen: Polizei kontrolliert Messerverbot im ÖPNV – Waffen sichergestellt
Bei gezielten Kontrollen im öffentlichen Personennahverkehr hat die Polizei am Berliner Platz mehrere verbotene Gegenstände sichergestellt. Die Maßnahme stieß laut Polizei auf breite Zustimmung.
Wie das Polizeipräsidium Rheinpfalz mitteilt, führten Polizeikräfte am Dienstagabend (16.12.2025) zwischen 17:00 Uhr und 22:00 Uhr erneut Kontrollen zur Durchsetzung des bestehenden Messerverbots im öffentlichen Personennahverkehr in Ludwigshafen durch. Im Fokus der Maßnahme standen Busse und Straßenbahnen an der Haltestelle Berliner Platz. Ziel der Kontrollen war es nicht nur, mögliche Verstöße festzustellen, sondern auch die Fahrgäste auf das geltende Verbot hinzuweisen und für das Thema Sicherheit im ÖPNV zu sensibilisieren. Im Rahmen der Überprüfung wurden insgesamt 22 Fahrgäste kontrolliert. Dabei stellten die Einsatzkräfte zwei Messer sowie einen Schlagring sicher. Die betroffenen Gegenstände wurden aus dem Verkehr gezogen. Verstöße gegen die entsprechende Landesverordnung stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können laut Polizei mit einer Geldbuße von bis zu 10.000 Euro geahndet werden.
Polizei zieht positive Bilanz
Die Polizei Ludwigshafen bewertet die Kontrolle insgesamt positiv. Sowohl die kontrollierten Personen als auch unbeteiligte Fahrgäste hätten die Maßnahme überwiegend zustimmend aufgenommen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums sollen derartige Kontrollen auch künftig fortgesetzt werden, um das Sicherheitsgefühl und die tatsächliche Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr weiter zu erhöhen.
Quelle: Polizeipräsidium Rheinpfalz, Meldung vom 17.12.2025 (16:20 Uhr), „Kontrollen im öffentlichen Personennahverkehr“, laut Polizei.