Mannheim: Gewalt gegen Fahrpersonal und massive Zerstörungen in der Silvesternacht

Mannheim: Gewalt gegen Fahrpersonal und massive Zerstörungen in der Silvesternacht

Mannheim: Gewalt gegen Fahrpersonal und massive Zerstörungen in der Silvesternacht

Ein verletzter Mitarbeiter, schwer beschädigte Straßenbahnen und hohe Sachschäden: Übergriffe auf Mitarbeitende des öffentlichen Nahverkehrs sorgen in Mannheim für Entsetzen – Stadt und rnv fordern Konsequenzen.

In der Silvesternacht kam es in Mannheim zu schweren Übergriffen auf Mitarbeitende der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH. An der Endstelle Schönau wurden drei Straßenbahnen unter anderem mit Feuerwerkskörpern beschossen, mehrere Scheiben eingeschlagen und die Haltestelleneinrichtung nahezu vollständig zerstört. Auch ein Aufenthaltsraum der rnv wurde erheblich beschädigt. Am Paradeplatz griffen Unbekannte zudem einen Stadtbahnfahrer an. Der Mann erlitt erhebliche Verletzungen und wurde im Krankenhaus behandelt, konnte dieses inzwischen jedoch wieder verlassen. Der entstandene Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich.
„Wer Mitarbeitende angreift, die Tag und Nacht für die Sicherheit und Mobilität der Bürgerschaft im Einsatz sind, greift uns alle an“, erklärte Oberbürgermeister :contentReference[oaicite:2]{index=2}. Die Taten bezeichnete er als sinnlos und feige und forderte eine konsequente Verfolgung und harte Bestrafung der Verantwortlichen.
Auch die Geschäftsführung der rnv zeigte sich fassungslos. Technischer Geschäftsführer Martin in der Beek sprach von brutalen Angriffen auf Kolleginnen und Kollegen, die in der Neujahrsnacht im Einsatz waren, um anderen einen sicheren Jahreswechsel zu ermöglichen. Kaufmännischer Geschäftsführer Christian Volz wünschte dem verletzten Mitarbeiter eine schnelle Genesung. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Stadt und rnv betonen, dass der Schutz von Fahrpersonal und öffentlicher Infrastruktur künftig noch stärker in den Fokus rücken müsse.