Maxdorf: Falscher Polizeibeamter erbeutet 16.500 Euro – Seniorin Opfer von Telefonbetrug

Maxdorf: Falscher Polizeibeamter erbeutet 16.500 Euro – Seniorin Opfer von Telefonbetrug

Maxdorf: Falscher Polizeibeamter erbeutet 16.500 Euro – Seniorin Opfer von Telefonbetrug

Mit einer perfiden Betrugsmasche haben Unbekannte eine Seniorin aus dem Rhein-Pfalz-Kreis um eine hohe Geldsumme gebracht. Die Polizei warnt eindringlich vor Anrufen falscher Polizeibeamter.

Am Vormittag des 15. Dezember 2025 wurde eine Seniorin aus Maxdorf Opfer eines Telefonbetrugs. Wie die Polizeidirektion Ludwigshafen mitteilt, erhielt die Frau mehrere Anrufe eines Mannes, der sich als Polizeibeamter ausgab. Der Anrufer schilderte, dass bei der Festnahme eines Einbrechers ein Zettel mit dem Namen der Seniorin aufgefunden worden sei. Unter dem Vorwand, ihre finanzielle Situation überprüfen zu müssen, forderte der Täter die Frau auf, zunächst 8.000 Euro und später weitere 8.500 Euro von ihrem Konto abzuheben. Die Rentnerin folgte den Anweisungen, hob die geforderten Beträge bei ihrer Bank ab und legte das Geld anschließend an einem zuvor vereinbarten Ort ab. Kurze Zeit später wurde das deponierte Geld von dem bislang unbekannten Täter unbemerkt abgeholt. Erst am Folgetag erstattete die Geschädigte Anzeige, nachdem sie feststellen musste, dass das Geld – entgegen der Zusicherung des Anrufers – nicht auf ihr Konto zurücküberwiesen worden war. Der entstandene Schaden beläuft sich auf insgesamt 16.500 Euro. Die Ermittlungen dauern an.
Warnhinweis der Polizei:
• Gehen Sie niemals auf Geldforderungen oder Aufforderungen zur Übergabe von Bargeld oder Wertsachen ein.
• Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung und machen Sie am Telefon keine Angaben zu Vermögensverhältnissen oder persönlichen Daten.
• Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen – legen Sie im Zweifel einfach auf.
• Kontaktieren Sie Ihre örtliche Polizei oder wählen Sie den Notruf 110, wenn Sie einen solchen verdächtigen Anruf erhalten.
• Informieren Sie auch Angehörige und Bekannte über diese Betrugsmasche.

Quelle: Polizeidirektion Ludwigshafen, Pressemeldung POL-PDLU vom 17.12.2025, 13:54 Uhr.