Mannheim: Dachstuhlbrand in der Stollberger Straße – Gebäude beschlagnahmt, Sandhofer Straße weiter gesperrt

Mannheim: Dachstuhlbrand in der Stollberger Straße – Gebäude beschlagnahmt, Sandhofer Straße weiter gesperrt

Mannheim: Dachstuhlbrand in der Stollberger Straße – Gebäude beschlagnahmt, Sandhofer Straße weiter gesperrt

Nach dem nächtlichen Großbrand in einem Mehrfamilienhaus in Mannheim dauern die Folgen an: Der Dachstuhl ist eingestürzt, zahlreiche Bewohner mussten untergebracht werden, zentrale Verkehrsachsen bleiben gesperrt.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim geriet am Donnerstagmorgen (18. Dezember 2025) gegen 3:15 Uhr der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Stollberger Straße in Brand. Die Feuerwehr war mit einem Großeinsatz vor Ort. Infolge des Feuers stürzte der Dachstuhl vollständig ein, sodass die Löscharbeiten nach einiger Zeit vorerst eingestellt werden mussten. Insgesamt mussten 29 Anwohnerinnen und Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Sie kamen vorübergehend bei Angehörigen oder in einer eingerichteten Notunterkunft unter. Zwei Personen erlitten bei dem Brand leichte Verletzungen und wurden medizinisch versorgt. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Das betroffene Gebäude wurde durch die Polizei beschlagnahmt und versiegelt. Eine detaillierte Spurensuche ist aktuell nicht möglich, da der Zustand des Hauses dies nicht zulässt. Laut Polizei wird die Untersuchung des Brandortes voraussichtlich erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen können und einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen. Experten des Technischen Hilfswerks (THW) sowie der Stadt Mannheim prüfen derzeit die Statik des Gebäudes. Dabei wird untersucht, ob das Feuer die Stabilität des gesamten Hauses beeinträchtigt hat. Während der Einsatzmaßnahmen kam es zu umfangreichen Verkehrsbehinderungen. Mehrere Straßenzüge mussten vollständig gesperrt werden. Die Sandhofer Straße bleibt nach aktuellem Stand bis auf Weiteres sowohl für den Schienen- als auch für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, den betroffenen Bereich weiterhin weiträumig zu umfahren und die Absperrungen zu beachten. Weitere Informationen zum Brandursachenermittlungsverfahren werden nach Abschluss der Untersuchungen bekannt gegeben.