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Stuttgart: 25. RETRO CLASSICS® vom 19. bis 22. Februar 2026 auf der Messe Stuttgart

Stuttgart: 25. RETRO CLASSICS® vom 19. bis 22. Februar 2026 auf der Messe Stuttgart

Vom 19. bis 22. Februar 2026 feiert die RETRO CLASSICS® auf der Messe Stuttgart ihre 25. Ausgabe. Sie ist eine der bedeutendsten Plattformen für Fahrkultur in Europa und zeigt eine außergewöhnliche Mischung aus Historie, Leidenschaft und Fahrkultur, auch mit einer Vielzahl hochkarätiger Sonderschauen, mit denen gleich mehrere automobile Ikonen geehrt werden.


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Neben dem 50-jährigen Jubiläum der Mercedes-Benz Baureihe W123, die das Straßenbild der späten 1970er- und frühen 1980er-Jahre prägte und heute als Inbegriff deutscher Ingenieurskunst, Langlebigkeit und Eleganz gilt, präsentiert die Jubiläumsausstellung 50 Jahre BMW 6er E24 eine Ikone bayerischer Fahrkultur, die Luxus, Sportlichkeit und Stil auf einzigartige Weise verbindet und außerdem feiert Opel 40 Jahre Opel Omega A und auch 60 Jahre Opel Rekord C, der als stilvolle Ikone der Wirtschaftswunderjahre in Erinnerung blieb mit seiner markanten „Coke-Bottle-Line“ und dank seiner Vielseitigkeit auch zum Sinnbild des automobilen Aufbruchs der 1960er wurde.

RETRO NIGHT®, Classicbid Live-Auktion, Fahrzeugverkaufsbörse, Einsteigermarkt
- Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm: Die Messe startet am Donnerstag, 19.02.2026 ab 18.00 Uhr mit der RETRO NIGHT® in Halle 1, die stilvolle Unterhaltung und Begegnungen unter Gleichgesinnten verspricht. Am offizielle Eröffnungsabend der Messe treffen sich Aussteller, Besucher und Gäste zu einem stimmungsvollen Ausklang des ersten Messetages. Die Liveband Take Four unterhält die Gäste. Für die RETRO NIGHT® ist keine separate Eintrittskarte erforderlich - alle Messebesucher mit regulärer Tageskarte haben die Möglichkeit den Messetag in Halle 1 ausklingen zu lassen. 

- Am Samstag, den 21. Februar findet die Classicbid Live-Auktion um 15 Uhr statt auf der exklusive Fahrzeuge, 69 ausgewählte Klassiker und besondere Fahrzeuge versteigert werden. Bei der Live-Auktion können Sammler, Kenner und Interessierte automobile Raritäten in authentischer Messeatmosphäre erleben.

Zudem lädt eine große Fahrzeugverkaufsbörse zum Stöbern, Staunen und Handeln ein. Es gibt auch einen Einsteigermarkt, auf dem besondere Klassiker bis zu 10.000 Euro angeboten werden. Zudem kann man beim internationalen Teilemarkt fündig werden. Man kann auch bei der „Automania“ in die Welt der Modellautos eintauchen und viele weitere Attraktionen entdecken.

Die RETRO CLASSICS® 2026 bildet einen Rückblick auf 125 Jahre Automobilgeschichte ab und ist eine Messe, bei der sich Enthusiasten, Sammler und Neugierige treffen.

Weitere Höhepunkte der RETRO CLASSICS® 2026
Die Sonderschau „Colors of Racing“ in Halle 10 stellt legendäre Rennfahrzeuge und ikonische Motorsport-Designs mit historischen Farben, starken Geschichten und originalen Fahrzeugen in den Mittelpunkt und zeigt, dass „Lackierungen weit mehr sind als bloße Optik: Sie sind Identität, Statement, Mythos“. Auf der Sonderschau „Colors of Racing“ bringen Stefan Katzer & Friends auf über 2.000 m² mehr als 30 originale Rennfahrzeuge der verschiedenen Motorsport-Disziplinen zusammen: Aus dem Rallye-Sport u.a. die beiden originalen Audi Sport Quattro von Stig Blomqvist und Michèle Mouton, zwei original Opel Ascona von Walter Röhrl, der Lancia Delta S4 von Henri Toivonen und der legendäre Porsche 953 von Jacky Ickx, bei den Langstrecken- und Kurzstreckenrennen die originalen Rennwagen Mercedes CLR (Le Mans 1999), ein Aston Martin DBRS9 (Le Mans 2007), ein Porsche 356 (dreimaliger Teilnehmer Le Mans Classic) und ein BMW 2002 Turbo zu sehen sein, mit dem Walter Röhrl 1977 bei den 200 Meilen von Nürnberg am Norisring für Begeisterung sorgte. Ergänzt wird die Schau um zwei originale Porsche aus der ONS-Staffel, ein 928 und ein 914/6, der damals als schnellstes Feuerwehrauto der Welt galt. Erzählt werden die Geschichten der Rennboliden von aktuellen Fahrern sowie Rennfahrer-Legenden aus den verschiedenen Disziplinen. Auch Talkrunden und Autogrammstunden gibt es. Zudem wird die Uwe-Feser-Kinderstiftung, die eintritt für die unbürokratische und direkte Förderung von schuldlos benachteiligten Kindern und Familien von Colors of Racing unterstützt. 

Auch einer der seltensten Zeitzeugen moderner Automobilgeschichte, der einzige verbliebene Muletto auf Basis einer Dodge Viper, der als Versuchsträger bei der Entwicklung des Mercedes-Benz SLS AMG diente, wird gezeigt.

Ausgestellt wird ein Luftfahrzeug, ein flugfähiges Flugzeug, das nach Originalplänen von 1929 gefertigt und mit modernster Sicherheitstechnik ausgestattet wurde.

Vom GLAS Automobilclub International e. V. wird in Halle 7, Stand C12 neben einem Goggomobil Coupé TS 250 ein besonderes historisches Einzelstück gezeigt: Ein BMW Quickservicewagen auf Basis des GLAS 1004/1304 CL, von dem angenommen wird, dass es das einzige existierende Fahrzeug weltweit ist. Der zeittypisch weiß-blau lackierte Werkstattwagen entstand im Zuge der BMW-Übernahme der Hans Glas GmbH im Jahr 1966 und kann somit auch „60 Jahre“ feiern.

Die Sonderschau „Retro Works – Restaurierung hautnah“, ein lebendiger Werkstattbetrieb mitten auf der Messe, lässt traditionelles Handwerk sichtbar werden. Originale Restaurierungstechniken an Old- und Youngtimern werden bei stündlichen Live-Vorführungen gezeigt, dazu gehören auch Fachgespräche und persönliche Beratung. Diese Schau ermöglicht authentische Einblicke und vermittelt fundiertes Wissen - und zudem ergeben sich für Medienvertreter, Influencer und Besucher auch starke Bilder.

Die Sonderschau japanischer Tuning-Fahrzeuge zeigt eindrucksvoll wie Design, Technik und Individualisierung aus Japan Ikonen antstehen lassen haben - über 28 Exponate, darunter Toyota Supra (Mk3–Mk5), Nissan Skyline (R32–R34), Honda NSX, Mazda RX-7 FD, Subaru Impreza, Mitsubishi Lancer Evo sowie zahlreiche seltene Umbauten sind, wurden angekündigt. 

In Halle 3 geht es u.a. um die amerikanische Automobilkultur, hier erzählen rund 20 Fahrzeuge die Geschichte legendärer Trucks, kompromissloser Dragster, eleganter Coupés und ikonischer Filmfahrzeuge. Schwere Nutzfahrzeuge der frühen 1950er-Jahre, radikale Rennumbauten oder auch stilprägende Straßenkreuzer machen die Bandbreite der US-Car-Ära sichtbar. Mit dabei sind auch ein 1952 COE Truck V8, ein 1941 Ford Business Coupé Dragster, ein originaler 1931 Ford Model A Speedster aus Argentinien sowie ein 1954 Lincoln Capri Hardtop Coupé oder ein 1949 Mercury, das Stuntauto aus dem Film „Firm City Cobra“.

Ebenfalls in Halle 3 ist die von US-Car-Spezialist Karl Geiger von Geiger Cars gezeigte exklusive Sonderschau moderner Corvette-Ikonen zu finden - auch die neue Corvette Zr1.Verschiedenen Corvette-C8-Varianten, darunter Coupé, Cabrio und E-Ray, sowie weitere markante ZR1-Ausführungen sind zu sehen

In Halle 5 wird der Blick auf die Motorradrenngeschichte auf der Solitude-Rennstrecke Leonberg gerichtet und dazu hat der AMSC Leonberg sich mit der Schau „Rennmotorräder der Solitude Ära“ als Club einem der traditionsreichsten Kapitel süddeutscher Motorsportgeschichte gewidmet. Das berühmte Solitude-Rennen, das mehr als ein Jahrhundert Renngeschichte abbildet, begann als Motorradrennen, erst später kamen Autos dazu. Präsentiert knapp 40 Motorräder auf einer kurvenähnlichen Anordnung, so dass die Dynamik des Motorsports räumlich erlebbar gemacht wird und zugleich die technische Entwicklung und den sportlichen Wandel eindrucksvoll dokumentiert. Die Solitude-Rennen begannen 1903 am Stuttgarter Westbahnhof und führten als erstes Bergrennen hoch zum Schloss Solitude, später folgte die glanzvolle Grand-Prix-Phase der 1960er Jahre und weitergeführt wurde das Format bis hin zu modernen Veranstaltungsformaten wie dem „Glemseck 101“. Mit dabei ist der Veteranen Fahrzeug Verband (VFV) mit seinem Präsentationswagen, der ADAC, mit einem Beitrag und auch einem Exponat zum Thema E-Fuel. Der AMSC Leonberg ist Mitglied im VFV und auch als ADAC-Ortsclub organisiert. Zu angedeuteten „Stecke“ gibt es auch eine eigene „Boxengasse“, in der sich regionale Partner und Institutionen präsentieren, die das Ausstellungskonzept inhaltlich bereichern: Der ASC und das Boxenstop Museum Tübingen mit einer umfangreichen Sammlung klassischer Fahrzeuge, das Oldtimer- und Fahrzeugmuseum Engen e.V., „Solitude Revival“, eine Initiative, die lebendige Erinnerung an die legendären Rennen der Solitude-Rennstrecke pflegt, das Garagenteam Böblingen, eine aktive Rennsportgruppe, dazu The Café Corner, eine Szeneplattform für Liebhaber des Café-Racer-Stils, im Zentrum Custom- und Retro-Motorräder und außerdem die Streetbunnycrew, eine ehrenamtlich Motorrad-Charitygruppe, die in auffälligen Bunny-Kostümen Spenden für soziale Projekte sammelt.

In Halle 5 zeigt der Polizeihistorische Verein Stuttgart e.V. auf eindringliche Weise eine authentisch inszenierte historische Unfallszene, die einen Verkehrsunfall vergangener Jahrzehnte darstellt, bei der Polizei und Rettungsdienst bereits vor Ort sind und lädt damit zum Innehalten ein. Zeitgenössische Uniformen und Fahrzeuge, Unfallspuren, eine angedeutete Straßensperrung und typische Elemente der damaligen Verkehrswelt können so den Alltag wie er früher war, greifbar machen.

In Halle 7 erwarten als weiterer Schwerpunkt der Jubiläumsausgabe der RETRO CLASSICS® 2026 die BMW Classic & Type Clubs die Gäste und zeigen, welche Jubiläen der Markengeschichte gefeiert werden: 40 Jahre BMW M3, 50 Jahre BMW 6er, 60 Jahre BMW 02 sowie 110 Jahre BMW. Dazu kommt das 25-jährige Bestehen des BMW Mini Clubs mit klassischen Mini-Fahrzeugen. Gezeigt werden auch ausgewählte Raritäten aus der BMW Sammlung, der bekannte BMW Classic Truck, dazu Beiträge des BMW Classic Teileservice und des BMW Museums und Archivs mit besonderen Motorenexponaten.

In Halle 10 zeigt der Automobil-Park Auwärter die Welt historischer Nutzfahrzeuge: Seltene Reisebusse, Lastkraftwagen und Schlepper aus rund 70 Jahren Nutzfahrzeuggeschichte machen die Entwicklung des gewerblichen Verkehrs anschaulich, darunter der Mercedes O 319 sowie weitere historische Oldtimerbusse und Lkw-Exponate.Im zentralen Atrium am Eingang Ost der Messe ist die große Sonderschau „Hans im Glück – HH 97“, dem Lebenswerk von Hans Herrmann, einem der bedeutendsten deutschen Rennfahrer der Nachkriegszeit, gewidmet.


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Hans Herrmann, der am 9. Januar 2026 im Alter von 97 Jahren verstorben ist, fuhr gegen Legenden, die Besten seiner Zeit wie Juan Manuel Fangio, Stirling Moss, Graf Berghe von Trips sowie gegen, Joakim Bonnier und Jo Siffert.

Über die Renn-Legende Hans Herrmann sagt man, dass er immer wieder die Grenzen zwischen Talent und Fahrphysik überschritt und er eine ganze Generation von Motorsportlern prägte. Als seinen größten Triumph konnte er 1970 den Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Le Mans auf dem Porsche 917 feiern. Sowohl um von der Rennfahrerlegende Hans Herrmann Abschied nehmen zu können als auch sich mit der Welt der Ikone des internationalen Motorsports auseinanderzusetzen werden auf 650 Quadratmetern die wichtigsten Exponate seines Rennfahrerlebens präsentiert - mit Unterstützung der Museen von Mercedes-Benz und Porsche. Kuratiert und organisiert wurde die Ausstellung von seinem Biografen Tobias Aichele. Zu den Ausstellungs-Highlights gehören der Porsche 550 „Panamericana“ und der Mercedes-Benz 300 SLR Rennsportwagen, mit dem Hans Herrmann 1955 die Mille Miglia fuhr.

„Überleben heißt Glück haben“, sagte der ehemalige Grand-Prix-Pilot Hans Herrmann, der zu den ganz großen Fahrern der Nachkriegszeit gehörte und eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der internationalen Motorsportgeschichte des 20. Jahrhunderts war. Daher rührt auch der Name „Hans im Glück“, den man ihm gab. Nach dem Gesamtsieg in Le Mans auf dem Porsche 917 im Jahr 1970 machte Hans Herrman, der auch für Mercedes, Borgward und Abarth an den Start ging, damit sein Versprechen an seine Frau Magdalena, den Rennsport aufzgeben, wahr. Hans Herrman verstarb am 9. Januar 2026 mit 97 Jahren. Seine Beerdigung fand am 19. Januar 2026 auf dem Waldfriedhof in Maichingen statt.

Die Leidenschaft für die Fahrzeuge seiner Ära ist ungebrochen und die Begeisterung am Motorsport wird in Communities mit großer medialer Reichweite geteilt. So tauscht sich die junge Generation aus und aktuell ist der Porsche 356 hier sehr beliebt. Jannik Lauxmann (28) und Dennis Kissling (32) sind bereits seit rund zehn Jahren Fans des ersten Sportwagens aus Zuffenhausen und Motorsportfans und auch Teil der Sonderschau im Atrium, mit einem eigenen Stand, an dem sie zum Austausch und zum Verweilen einladen, hier kann sich vier Tage lang die junge Automobilszene analog begegnen und austauschen, und wie es heißt „gerne auch generationsübergreifend“.

 Traumberuf AutomobildesignAm Samstag, 21.02.2026 können sich Interessenten über den Traumberuf Auto-Designer informieren. Dazu kommen zwölf Studenten des Studiengangs Design & Mobility von der Hochschule Hof zu Messe und zeichnen den ganzen Tag über die ausgestellten Masterpiece und geben gerne Auskunft über ihren Studiengang - dieser Anlass bietet Gelegenheit für besondere Begegnungen mit Professoren und langjährigen Designern.

Die Motorworld Group ist bei der RETRO CLASSICS® 2026 mit einem 1.500 qm großen Stand in Halle 1 vertreten, auf dem sich die Standorte und zahlreiche Partner mit ihren Marken und Dienstleistungen präsentieren: Händler mit Oldtimern, Sportwagen, Supercars und Offroadern, aber auch Künstler sowie Zubehör- und Autopflege-Anbieter. Auch das standeigene Restaurant Motorworld Inn lädt wieder zum Verweilen ein. Außerdem sind auch die Carrera Toys mit einer Rennbahn dabei.

Zum Stand der Motorworld Group gehören die Motorworld Region Stuttgart in Böblingen, die die Eventlocation Legendenhalle übernommen hat sowie dasMotorworld Village Metzingen, wo in wenigen Wochen das Motobene-Restaurant eröffnet wird und auch die Motorworld Mallorca, die im Herbst die Drivers Lounge, einen exklusiven Coworking- und Meetingspace, eröffnet hat. Informationen über die weiteren Motorworld-Standorte sowie Events in München, Köln, Berlin, Herten, Rüsselsheim und Kemptthal gibt es für die Oldtimer- und Autoszene ebenfalls am Messestand. Drei der Motorworld-Standorte zählen laut dem gerade veröffentlichten Location-Ranking 2026 des Event-Fachmagazins BlachReport zu den 20 beliebtesten Veranstaltungsorten in Deutschland: Das Motorworld Village Metzingen, die Motorworld Zeche Ewald-Ruhr und die Motorworld Köln-Rheinland. 

Exkurs zur Sonderschau „Colors of Racing“ in Halle 10: Wir fügen ein längeres, aber sehr interessantes Zitat aus der Pressemitteilung an, das beschreibt, warum „alles so schön bunt hier“ ist:
„IN DER JUBILÄUMSHALLE 10 ZEIGEN HISTORISCHE RENNWAGEN IHRE FARBEN 
Neben starken Motoren und hochkomplexer Technik, echten Typen und starken Frauen hinter dem Lenkrad haben Rennwagen eine weitere Besonderheit: beeindruckende Farben und auffällige Designs. Diese sollen nicht nur den Zuschauer faszinieren und beim Rennen eine bessere Übersicht ermöglichen. Die Farben sollen den Gegner wie eine Kriegsbemalung einschüchtern und ihn bis in seine Träume verfolgen. Der Legende nach wurde 1934 beim Mercedes-Benz W25 der weiße Lack abgeschliffen, um das Gewichtslimit des neuen Reglements zu erfüllen. Bis Mitte der 50er Jahre sorgten dann die Silberpfeile von Mercedes-Benz und der Auto-Union mit den Marken Audi, Horch und DKW auf den Rennstrecken für „Angst und Schrecken“ bei den Kontrahenten. Die Farben Weiß und Silbergrau wurden zum Synonym für Deutsche Ingenieurskunst im Motorsport. Auch die anderen europäischen Motorsportnationen sind fest mit Farben verbunden: Die Farbe Rot stand zwar zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch für die USA, wurde diesen aber in den 1920er Jahren von Italien streitig gemacht und wird bis heute mit den legendären Rennwagen von Ferrari und Alfa Romeo in Verbindung gebracht. Blau steht für Frankreich (Bleu de France) und wurde von vielen berühmten Teams wie Alpine, Bugatti, Matra und Peugeot eingesetzt. Und das British Racing Green geht vermutlich auf einen Einsatz eines Rennwagens von Napier & Son auf der „grünen Insel“ Irland zurück und ziert bis heute die Boliden der britischen Teams und viele Sportwagen. 

Beim South African Grand Prix 1968 fuhr das Team Gunston einen Brabham mit auffälligen Farben und dem Logo der Zigarettenmarke Gunston, und läutete damit eine neue Ära ein. Rennwagen wurden zu rollenden Werbeflächen für Konsumgütermarken statt nur für technische Partner. Die Zigarettenindustrie spielte jahrzehntelang eine führende Rolle im Motorsport-Sponsoring, die Designs von Marlboro, John Player Special und Rothmans sind eng mit den Emotionen der Fans und Fahrer verbunden. Da Tabakwerbung in vielen Ländern ab den 1970er mehr und mehr reguliert wurde, war das Sponsoring im Motorsport durch die internationale TV-Präsenz besonders attraktiv. In der europäischen Union führte eine Richtlinie im Jahr 2003 zu einem Verbot von Tabakwerbung und Sponsoring im Sport dazu, dass ab 2005/2006 klassische Zigarren- und Zigarettenlogos weitgehend von Rennwagen verschwunden sind. In vielen Fällen versuchten Teams und Hersteller mit „Alibi-Marketing“ kreative Umgehungen wie Streifendesigns oder Barcode-Elemente, die an Marken erinnerten, ohne den Namen zu zeigen. 

Durch das Sponsoring für alkoholische Genussmittel sind ebenfalls ikonische Motorsport-Marken entstanden. Das Martini-Racing Design ist in der Motorsport-Szene ebenso wenig wegzudenken, wie die orangenen Boliden im Jägermeister Design. Ab 1972 schrieb Ecki Schimpf mit dem Jägermeister Racing Team auf der Rennstrecke Geschichte. Angefangen hat alles mit dem damals schnellsten 914/6, mit dem Ecki Schimpf selbst um die schnellsten Runden gefahren ist. Anders als beim Tabak gibt es bei der Werbung für Alkohol kein globales Verbot, sondern ein Geflecht aus nationalen Werbegesetzen und Selbstregulierung. Einige Sponsoren setzen auf verantwortungsvolle Botschaften oder alkoholfreie Marken im Rahmen von Motorsport-Partnerschaften. So zog sich beispielsweise Jägermeister im Jahr 2000 aus dem Motorsport zurück. In den 28 Jahren Jägermeister Racing sind Legenden wie Niki Lauda, Jochen Mass, Klaus Ludwig, Graham Hill, Hans-Joachim Stuck und Stefan Bellof in der Farbe Orange in verschiedensten Rennserien um Punkte gefahren.“

Mehr Informationen unter www.retro-classics.de

Foto: Diana Rasch
Text: Elisabeth Rasch und Diana Rasch

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