Ludwigshafen: Mann nach längerem Aufenthalt in der Sonne in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht

Ludwigshafen: Mann nach längerem Aufenthalt in der Sonne in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht

 

Ein bewusstloser Mann ist am Donnerstagnachmittag in Ludwigshafen-Mundenheim von Polizei und Rettungsdienst versorgt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte die starke Hitze zu seinem lebensbedrohlichen Zustand beigetragen haben.

Ein medizinischer Notfall hat am Donnerstagnachmittag (19. Juni 2026) einen Einsatz von Polizei und Rettungsdienst in Ludwigshafen-Mundenheim ausgelöst. Gegen 16.45 Uhr wurde den Einsatzkräften eine bewusstlose Person gemeldet, die über einen längeren Zeitraum regungslos in der Sonne gelegen haben soll.

Vor Ort trafen die Beamten auf einen nicht ansprechbaren Mann. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst wurden umgehend die erforderlichen Rettungsmaßnahmen eingeleitet.

Der Mann wurde anschließend in kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht. Dort konnte sein Gesundheitszustand nach Angaben der Polizei stabilisiert werden.

Hitze als mögliche Ursache

Nach bisherigen Erkenntnissen könnte die anhaltende Hitze eine Ursache für den lebensbedrohlichen Gesundheitszustand gewesen sein. Die genauen medizinischen Hintergründe sind nicht bekannt.

Die Polizei nimmt den Vorfall zum Anlass, erneut auf die Gefahren hoher Temperaturen hinzuweisen. Besonders ältere Menschen, Personen mit Vorerkrankungen sowie Menschen, die sich längere Zeit ungeschützt in der Sonne aufhalten, gelten als besonders gefährdet.

Polizei gibt Verhaltenstipps

Um gesundheitliche Notfälle bei sommerlichen Temperaturen zu vermeiden, empfehlen die Behörden eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, regelmäßige Aufenthalte im Schatten sowie das Vermeiden körperlicher Anstrengungen während der heißesten Tagesstunden.

Hinweis: Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Verwirrtheit oder Bewusstseinsstörungen können Anzeichen eines Hitzeschadens sein. In solchen Fällen sollte umgehend medizinische Hilfe über den Notruf 112 angefordert werden.