Am Mittwochabend, 15. April, stoppte die Polizei in der Wormser Straße ein Fahrzeug mit Warnblinklicht. Was zunächst wie eine Panne wirkte, führte zu einem Strafverfahren.
Wie die Polizeidirektion Ludwigshafen mitteilt, wurde am 15. April 2026 gegen 22:45 Uhr in der Wormser Straße in Frankenthal ein Fahrzeug im Rahmen einer Streifenfahrt kontrolliert. Die Beamten waren auf den Pkw aufmerksam geworden, da dieser mit eingeschaltetem Warnblinklicht unterwegs war, ohne dass ein erkennbarer Grund vorlag.
Bei der anschließenden Kontrolle erklärte der 60-jährige Fahrer, es liege ein technischer Defekt vor. Dennoch wollte er seine Fahrt fortsetzen. Im weiteren Verlauf stellten die Einsatzkräfte jedoch fest, dass das Fahrzeug nicht mehr verkehrstüchtig war. Die Weiterfahrt wurde daraufhin untersagt.
Ungewöhnliche Entdeckung an den Kennzeichen
Bei der Überprüfung fiel den Beamten zudem auf, dass beide Kennzeichen manipuliert worden waren. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Nummernschilder durch handschriftlich aufgebrachte Zahlen verändert.
Aufgrund dieser Veränderungen leiteten die Polizisten ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung gegen den 60-Jährigen ein. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Fahrzeugkennzeichen dürfen nicht verändert oder ergänzt werden. Bereits kleine Manipulationen können strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen und führen in der Regel zur sofortigen Untersagung der Weiterfahrt.