
Der frühere Präsident des SV Waldhof ist heute 85 Jahre alt
(GM) Er war Präsident des SV Waldhof, weitere Jahre Mitglied im Präsidium, Mitbegründer des Clubs der 100 im SV Waldhof, er war großzügiger Sponsor und darüber hinaus mehrfach Retter des Vereins, der ohne ihn vielleicht niemals in der 1. Bundesliga gespielt hätte. Die Rede ist von Carlo von Opel, der heute 85 Jahre alt ist.
Der erfolgreiche Unternehmer, der mit seiner Firma Chio Chips, in Frankenthal, eine der ersten Produktionsanlagen für Kartoffelchips in Deutschland errichtete, war von 1974 bis 1978 auch Präsident des SV Waldhof und gehörte danach noch weitere 18 Jahre, bis 1996, dem Präsidium des Vereins an und noch einmal vom September 2009 bis Dezember 2010, während der Sanierungszeit, als dem SV Waldhof die Lizenz für die Regionalliga erhalten hatte.
Carlo von Opel war stets mit viel Herzblut dabei, wenn es darum ging „seinen“ SV Waldhof zu unterstützen, nicht nur - aber ganz besonders - 1972, als der Waldhof nach dem Wiederaufstieg in die Regionalliga den Spielbetrieb ohne ihn nicht hätte aufrechterhalten können. Die Verbindung zum SV Waldhof besteht inzwischen seit 54 Jahren und noch heute besucht Carlo von Opel regelmäßig die Veranstaltungen des Clubs der Ehrenmitglieder und Nadelträger*innen Gemeinschaft (CEG), dem er seit dessen Gründung vor über 40 Jahren angehört und der seit fünf Jahren alljährlich sein Herbstfest in Carlo von Opels Hofgut Petersau feiert.
Der heute 85-Jährige, der auch viele Jahre im Gemeinderat von Frankenthal aktiv war, engagierte sich aber nicht nur im Fußball beim Waldhof, sondern verschrieb sich auch früh dem olympischen Gedanken. Als Präsident der Deutschen Olympischen Gesellschaft Pfalz veranstaltete er unter anderem Kindergarten- und Seniorenspiele in Altenheimen, um diese Altersgruppen zu motivieren, sich wieder mehr zu bewegen, da nach seiner Überzeugung hier oft Bewegung vernachlässigt wird.
Carlo von Opel selbst leidet kaum unter Bewegungsarmut. Der ehemalige Vorsitzende der Stiftung „Spazierengehen e.V.“, der auch als Fastnachter beim Mainzer Carneval Verein jahrzehntelang beim Fastnachtsumzug mit geritten ist, sieht auch heute noch täglich auf seinem Reiterhof nach dem Rechten.
Trotz allem unternehmerischen Erfolg und obwohl er schon viele wichtige Ämter bekleidete, ist Carlo von Opel immer ein bodenständiger und nahbarer Mensch geblieben. Und wie drückte er es in einer kurzen Rede an der letzten CEG-Weihnachtsfeier so treffend aus? „Es ist nett, wichtig zu sein. Aber es ist noch wichtiger, nett zu sein.“
Das Metropoljournal wünscht Carlo von Opel zu seinem heutigen Geburtstag, den er mit seiner Familie und Freunden auf Hofgut Petersau feiern wird, alles Gute und noch viele Jahre bei bester Gesundheit.