
Gegen den Tabellenführer kann der Waldhof befreit aufspielen
(GM) Am kommenden Samstag, 14. März, gastiert der SV Waldhof beim VfL Osnabrück. Das Spiel beim derzeitigen Tabellenersten der 3. Liga wird um 14.00 Uhr angepfiffen und steht unter der Leitung von Schiedsrichter Felix Grund.
Angesichts der Tatsache, dass der SV Waldhof inzwischen 18 Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge hat, kann die Mannschaft von Luc Holtz relativ befreit aufspielen. Da das Hinspiel auf eigenem Platz mit 1:4 verloren wurde, weiß man beim Waldhof allerdings nur zu gut um die Qualität des kommenden Gegners.
„Man hat im Hinspiel gesehen, welch große Qualität Osnabrück hat“, erinnert Luc auf der Pressekonferenz vor dem Spiel noch einmal an die deutliche Niederlage. „Osnabrück ist eine sehr gute Mannschaft, mit großer Effizienz. Sie brauchen wenige Chancen, um Tore zu schießen und haben die beste Abwehr der 3. Liga. Aber nach unserem Sieg gegen Havelse, und dem deutlichen Abstand nach unten, haben wir eine gewisse Ruhe und auch Selbstvertrauen. Jedenfalls fahren wir nicht dorthin, um Geschenke zu verteilen, sondern wir wollen dort auch etwas holen.“
Durch die gute Tabellensituation kann Luc Holtz inzwischen auch immer wieder einmal jüngere Spieler einzusetzen und sie an die 3. Liga heranzuführen. „Sie müssen sich diese Einsatzzeiten aber auch erarbeiten. Ich möchte trotzdem jedes Spiel gewinnen und versuchen, uns in der Tabelle noch zu verbessern“, macht der Coach aber auch klar. „Unser Ziel war der vorzeitige Klassenerhalt und unser neues Ziel muss sein, jedes Spiel zu gewinnen. Wir müssen weiter ehrgeizig sein. Messi und Ronaldo sind über eine so lange Zeit vor allem erfolgreich, weil sie ehrgeizig sind und immer noch neue Ziele haben. Und wenn bei uns jemand denkt, dass die Saison nun gelaufen ist, wenn jemand in der Leistung nachlässt, haben wir ein Problem. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, wer die richtige Mentalität hat.“
Luc Holtz hält an seiner Einstellung fest, die Mannschaft immer weiter zu entwickeln. „Das geht in erster Linie über die Trainingsleistung, sie ist der Grundstein für die Leistung auf dem Platz. Und wenn sich einzelne Spieler weiterentwickeln, entwickeln wir uns auch als Mannschaft weiter.“
Das gilt auch für die Torhüter, die Luc Holtz im Training auch immer wieder als Feldspieler agieren lässt. „Die Torhüter sollen mitspielen, da das Spiel mit dem Fuß im modernen Fußball immer wichtiger wird.“
Neben den Langzeitverletzten wird in Osnabrück Terrence Boyd fehlen, der noch für ein Spiel gesperrt ist und hinter dem Einsatz von Arianit Ferati steht noch ein Fragezeichen. Bei Jascha Brandt, dessen Kreuzbandriss nicht operiert, sondern konservativ behandelt wird, ist bereits sicher, dass er in der laufenden Saison nicht mehr zum Einsatz kommen kann, ebenso Sascha Voelcke, der gerade operiert wurde und mindestens vier Monate ausfallen wird.
Etwa 600 bis 700 Fans werden den SV Waldhof nach Osnabrück begleiten; Tickets gibt es noch online und in Osnabrück wird auch noch eine Tageskasse geöffnet sein.
VfL Osnabrück – SV Waldhof
Samstag, 14. März, 14:00 Uhr
Stadion „Bremer Brücke",
Hannes-Haferkamp-Platz 1, Osnabrück