Ein verdächtiger Gegenstand auf dem Außengelände eines Speyerer Krankenhauses führte am Freitag zu einem Polizeieinsatz. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass keine Gefahr bestand.
Mitarbeiter eines Krankenhauses in Speyer verständigten die Polizei, nachdem auf dem Außengelände ein Gegenstand entdeckt worden war, der auf den ersten Blick einer Granate ähnelte.
Die Einsatzkräfte nahmen den Fund zunächst ernst und sperrten den betroffenen Bereich vorsorglich ab. Nach einer ersten Begutachtung wurde der Kampfmittelräumdienst hinzugezogen, um den Gegenstand fachkundig zu untersuchen.
Entwarnung nach Untersuchung
Die Spezialisten konnten jedoch schnell Entwarnung geben. Bei dem aufgefundenen Objekt handelte es sich nicht um einen explosiven Gegenstand, sondern nach Einschätzung des Kampfmittelräumdienstes eher um ein Pendel oder ein Gewicht.
Eine Gefahr für Patienten, Beschäftigte oder andere Personen bestand laut Polizei zu keinem Zeitpunkt.
Vorsicht zahlt sich aus
Auch wenn sich der Verdacht letztlich nicht bestätigte, bewerteten die Einsatzkräfte das umsichtige Verhalten der Krankenhausmitarbeiter als richtig. Bei verdächtigen Gegenständen sollte stets die Polizei informiert werden, damit mögliche Risiken fachgerecht eingeschätzt werden können.