Dudenhofen: Rollerfahrer liefert sich gefährliche Flucht vor Polizei – Zeugen und Geschädigte gesucht
Mit hoher Geschwindigkeit und riskanten Fahrmanövern entzog sich ein Rollerfahrer einer Polizeikontrolle – dabei wurden andere Verkehrsteilnehmer erheblich gefährdet.
Am Dienstagnachmittag gegen 16:40 Uhr kam es auf der Landesstraße 537 zwischen Harthausen und Dudenhofen zu einer gefährlichen Verfolgungsfahrt. Eine Polizeistreife war auf der Strecke unterwegs, als ihr kurz vor dem Ortseingang Dudenhofen zwei Roller entgegenkamen.Der Fahrer eines grauen Rollers fiel dabei durch ein besonders riskantes Fahrmanöver auf: Er führte einen sogenannten „Wheelie“ aus und fuhr über eine längere Strecke ausschließlich auf dem Hinterrad. Die Beamten entschieden sich daraufhin, den Roller einer Verkehrskontrolle zu unterziehen und wendeten ihren Streifenwagen.Beide Roller bogen anschließend auf einen Wirtschaftsweg ab. Während einer der Fahrer anhielt, setzte der Fahrer des grauen Rollers seine Fahrt fort und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen. Trotz eingeschaltetem Blaulicht, Martinshorn und eindeutiger Anhaltesignale beschleunigte der Roller auf dem Wirtschaftsweg auf Geschwindigkeiten von etwa 100 km/h.Im Bereich Andreashof/Martinshof querte der flüchtende Rollerfahrer die Kreisstraße 27, die zu diesem Zeitpunkt stark frequentiert war. Anschließend setzte er seine Fahrt in Richtung Speyer fort und entzog sich der Polizei, indem er über mehrere Felder fuhr. Eine weitere Verfolgung war nicht mehr möglich.Die Polizei bittet nun Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu dem grauen Roller oder dessen Fahrer geben können, sich zu melden. Ebenso werden Verkehrsteilnehmer gesucht, die durch die Fahrweise des Rollers gefährdet wurden oder ausweichen mussten.Hinweise nimmt die Polizei Speyer telefonisch unter 06232 1370 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. entgegen.
Die Polizei weist darauf hin, dass derartige Fahrmanöver nicht nur lebensgefährlich für den Fahrer selbst sind, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer massiv gefährden. Hinweise aus der Bevölkerung können entscheidend zur Aufklärung beitragen.