Lambsheim/Gerolsheim: Neue Erkenntnisse nach tödlichem Frontalzusammenstoß auf der K2

Lambsheim/Gerolsheim: Neue Erkenntnisse nach tödlichem Frontalzusammenstoß auf der K2

 

Nach dem schweren Verkehrsunfall zwischen Lambsheim und Gerolsheim liegen neue Ermittlungsergebnisse vor. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei gehen derzeit davon aus, dass der Zusammenstoß während eines Überholmanövers ausgelöst wurde.

Im Zusammenhang mit dem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 2 zwischen Lambsheim und Gerolsheim haben die Staatsanwaltschaft Frankenthal und das Polizeipräsidium Rheinpfalz weitere Einzelheiten bekannt gegeben.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen war ein 26-jähriger Autofahrer auf der K2 aus Richtung Lambsheim kommend in Fahrtrichtung Gerolsheim unterwegs. Während eines Überholvorgangs geriet sein Fahrzeug nach bisherigen Erkenntnissen auf die Gegenfahrbahn.

Frontalzusammenstoß auf der Gegenfahrbahn

Dort kollidierte der Wagen des 26-Jährigen frontal mit dem entgegenkommenden Auto eines 57 Jahre alten Mannes. Die Kollision hatte schwerwiegende Folgen und führte zu einem tödlichen Unfallgeschehen, über das die Behörden bereits in einer ersten Mitteilung informiert hatten.

Zur genauen Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein unabhängiger Gutachter hinzugezogen. Dieser soll die Ursache des Unfalls und den genauen Ablauf der Kollision klären.

Kreisstraße stundenlang gesperrt

Für die Unfallaufnahme, Spurensicherung und Bergungsarbeiten musste die K2 rund fünf Stunden vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde währenddessen umgeleitet.

Den entstandenen Gesamtschaden an den beteiligten Fahrzeugen schätzen die Ermittler auf etwa 80.000 Euro.

Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Hinweis: Überholmanöver zählen zu den gefährlichsten Situationen im Straßenverkehr. Vor jedem Überholen sollten Sichtverhältnisse, Geschwindigkeit des Gegenverkehrs und die verfügbare Fahrstrecke sorgfältig geprüft werden.