Im Rahmen der europaweiten ROADPOL-Kontrollwoche hat das Polizeipräsidium Rheinpfalz mehr als 1.400 Verkehrsteilnehmer überprüft. Dabei wurden zahlreiche Alkohol- und Drogenverstöße festgestellt.
Das Polizeipräsidium Rheinpfalz hat sich vom 15. bis 21. Juni 2026 an der europaweiten ROADPOL-Kontrollwoche beteiligt. Ziel der Aktion war es, Fahrten unter Alkohol-, Drogen- oder Medikamenteneinfluss konsequent zu erkennen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Während der Schwerpunktkontrollen überprüften die Einsatzkräfte insgesamt 1.428 Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz.
Die Bilanz der Kontrollwoche zeigt, dass Alkohol und Drogen weiterhin ein erhebliches Risiko im Straßenverkehr darstellen. Die Beamten registrierten insgesamt 24 Verstöße wegen Alkoholeinflusses sowie weitere 40 Verstöße im Zusammenhang mit Drogenkonsum.
Kontrollen und Prävention im Fokus
Neben den eigentlichen Verkehrskontrollen setzten die Polizistinnen und Polizisten verstärkt auf Aufklärungsgespräche. Dabei wurden die kontrollierten Verkehrsteilnehmer über die Gefahren von Alkohol, Drogen und bestimmten Medikamenten im Straßenverkehr informiert.
Die Polizei betont, dass die Verkehrssicherheitsarbeit zu ihren zentralen Aufgaben gehört. Regelmäßige Kontrollen und Präventionsmaßnahmen sollen dazu beitragen, schwere Verkehrsunfälle zu verhindern und Menschenleben zu schützen.
Europaweite Aktion gegen Unfallursachen
Die Kontrollwoche wurde durch das europäische Polizeinetzwerk ROADPOL koordiniert. Unter dem Motto „Grenzen überschreiten, um Leben zu retten“ organisiert das Netzwerk regelmäßig länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktionen.
Ziel von ROADPOL ist es, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten in Europa nachhaltig zu senken. Über das Jahr verteilt finden hierzu verschiedene Schwerpunktkontrollen statt, die sich unter anderem auf Geschwindigkeit, Alkohol, Drogen oder Ablenkung am Steuer konzentrieren.
Hinweis der Redaktion: Bereits geringe Mengen Alkohol, Drogen oder bestimmte Medikamente können die Reaktionsfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Wer sich unsicher fühlt oder entsprechende Substanzen konsumiert hat, sollte konsequent auf das Führen eines Fahrzeugs verzichten und alternative Verkehrsmittel nutzen.