Böhl-Iggelheim: 65-Jährige verliert fast 10.000 Euro durch Call-Center-Betrug

Böhl-Iggelheim: 65-Jährige verliert fast 10.000 Euro durch Call-Center-Betrug

Böhl-Iggelheim: 65-Jährige verliert fast 10.000 Euro durch Call-Center-Betrug

Betrüger gaben sich als Bankmitarbeiter aus – erst nach der Überweisung erkannte die Geschädigte den Schwindel.

Am Mittwoch (11. Februar 2026) wurde eine 65-jährige Frau aus Böhl-Iggelheim Opfer eines sogenannten Call-Center-Betrugs. Nach Angaben der Polizei erhielt sie einen Anruf von einem Mann, der sich als Mitarbeiter ihrer eigenen Bank ausgab.

Unter dem Vorwand angeblicher Sicherheitsprobleme auf ihrem Konto wies der Anrufer die Frau an, einen Betrag von nahezu 10.000 Euro auf ein anderes Konto zu überweisen. In dem Glauben, eine notwendige Sicherheitsmaßnahme durchzuführen, kam die Geschädigte der Aufforderung nach.

Erst im Anschluss nahm sie Kontakt zu ihrer tatsächlichen Bank auf. Dort wurde der Betrug erkannt. Zu diesem Zeitpunkt war der überwiesene Betrag jedoch bereits transferiert.

Polizei warnt erneut vor falschen Bankanrufen

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Kreditinstitute ihre Kundinnen und Kunden niemals telefonisch dazu auffordern, Geldbeträge auf andere Konten zu überweisen oder sensible Daten preiszugeben.

Wer einen solchen Anruf erhält, sollte das Gespräch umgehend beenden und selbstständig die offizielle Telefonnummer der Bank wählen. Geben Sie keine persönlichen Daten, TAN-Nummern oder Zugangsdaten preis und führen Sie keine Überweisungen auf telefonische Anweisung durch.