Bobenheim-Roxheim: Falscher Bankmitarbeiter erbeutet fünfstellige Summe
Eine 59-jährige Frau aus Bobenheim-Roxheim ist Opfer eines Telefonbetrugs geworden. Ein angeblicher Bankmitarbeiter brachte sie dazu, hohe Geldbeträge auf ein fremdes Konto zu überweisen.
Wie die Polizeiinspektion Frankenthal mitteilt, erstattete die Geschädigte am Montag, 12. Januar 2026, Anzeige wegen Betrugs. Zuvor war sie mehrfach telefonisch von einem Mann kontaktiert worden, der sich als Mitarbeiter einer Bank ausgab.
Der Anrufer behauptete, die sogenannte ausländische Lottoindustrie versuche, hohe Geldsummen vom Konto der Frau abzubuchen. Um ihr Vermögen angeblich zu sichern, forderte er sie in mehreren Telefonaten dazu auf, Geldbeträge auf ein „Aufbewahrungskonto“ zu überweisen.
In dem Glauben, ihr Erspartes zu schützen, kam die 59-Jährige den Aufforderungen nach und überwies insgesamt eine Summe im fünfstelligen Bereich an bislang unbekannte Täter. Erst im Nachhinein erkannte sie den Betrug und wandte sich an die Polizei.
Die Polizei warnt erneut eindringlich vor dieser Betrugsmasche und betont, dass weder Banken noch Polizei jemals telefonisch zur Überweisung von Geld auffordern.
• Polizei, Banken oder Behörden fordern niemals am Telefon Geldüberweisungen oder Herausgabe von Wertsachen.
• Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an.
• Im Zweifel niemals die Rückruffunktion nutzen, sondern Nummern selbst wählen.
• Verdächtige Anrufe sofort der Polizei melden oder Anzeige über die Online-Wache erstatten.
• Beratung zum Schutz vor Telefonbetrug erhalten Betroffene bei den Präventionsexperten unter Tel. 0621 963-1515.
Die Ermittlungen zu der Tat dauern an. Die Polizei bittet insbesondere ältere Menschen und deren Angehörige, über diese Betrugsformen aufzuklären und im Zweifel frühzeitig Hilfe zu suchen.