Eine 70-Jährige aus Ludwigshafen verlor 3.900 Euro an falsche Microsoft-Mitarbeiter, nachdem diese per Warnfenster Fernzugriff auf ihren Computer erhielten.
Veröffentlicht am 12. August 2026 um 11:02 Uhr | Quelle: Polizeipräsidium Rheinpfalz
Eine 70 Jahre alte Frau aus Ludwigshafen ist am Montag, 10. August 2026, Opfer eines Computerbetrugs geworden.
Auf ihrem Computer erschien eine Warnmeldung mit der Aufforderung, eine Telefonnummer anzurufen. Als die Seniorin der Anweisung folgte, meldete sich ein angeblicher Microsoft-Mitarbeiter.
Dieser leitete die Frau an einen vermeintlichen IT-Spezialisten weiter. Der Mann erhielt Fernzugriff auf den Computer und veranlasste nach Angaben der Polizei Zahlungen in einer Gesamthöhe von 3.900 Euro.
Die Polizei warnt vor angeblichen Microsoft-Beschäftigten, die behaupten, ein Computer sei mit Schadsoftware infiziert. Microsoft führe nach eigenen Angaben keine unaufgeforderten Anrufe zur Reparatur vermeintlich beschädigter Geräte durch.
Auch in Warnmeldungen und Pop-up-Fenstern fordere das Unternehmen nicht dazu auf, eine Telefonnummer anzurufen. Selbst bei offiziellen Supportanfragen erfolge die Hilfe überwiegend per E-Mail.