Mit einer erfundenen Notlage sollen zwei Personen am Freitagnachmittag, 3. Juli 2026, Passanten in der Ludwigshafener Innenstadt um Geld gebeten haben. Die Polizei nahm einen 28-jährigen Mann und eine 22-jährige Frau vorläufig fest und ermittelt nun wegen des Verdachts des Betrugs.
Nach Angaben der Polizei war gegen 15.30 Uhr ein Fahrzeug in der Ludwigshafener Innenstadt unterwegs, dessen Insassen Passanten anhielten und um finanzielle Hilfe baten. Als Begründung gaben sie an, der Tank ihres Fahrzeugs sei leer und sie benötigten Geld für die Weiterfahrt.
Als vermeintliches Dankeschön überreichten sie den Spendern Goldschmuck. Eine Polizeistreife wurde auf das verdächtige Fahrzeug aufmerksam und kontrollierte die Insassen.
Mutmaßlich gefälschter Schmuck sichergestellt
Bei der Kontrolle fanden die Einsatzkräfte mutmaßlich gefälschten Goldschmuck sowie Bargeld. Außerdem stellten die Beamten fest, dass sich der Tank des Fahrzeugs noch etwa zur Hälfte gefüllt war. Eine behauptete Notlage lag nach bisherigen Erkenntnissen somit nicht vor.
Der 28-jährige Fahrer und seine 22-jährige Begleiterin wurden vorläufig festgenommen. Gegen beide wird nun wegen des Verdachts des Betrugs ermittelt. Die Ermittlungen dauern an.