LUDWIGSHAFEN: Streit an roter Ampel eskaliert – Busfahrer verliert Führerschein

LUDWIGSHAFEN: Streit an roter Ampel eskaliert – Busfahrer verliert Führerschein

 

Ein Streit zwischen Busfahrer und Fußgänger in Ludwigshafen endete mit einer leichten Verletzung und strafrechtlichen Ermittlungen gegen beide Beteiligten.

Am Montag, 20. April 2026, gegen 12:00 Uhr, kam es in der Ludwigshafener Pfingstweide an einer roten Ampel zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 63-jährigen Busfahrer und einem 21-jährigen Fußgänger. Das teilte die Polizeidirektion Ludwigshafen mit.

Auslöser des Streits war nach bisherigen Erkenntnissen, dass der Busfahrer dem Fußgänger und dessen Begleitung das Einsteigen verweigerte, da sie sich nicht an einer regulären Bushaltestelle befanden.

Fußgänger stellt sich vor Bus

Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, stellte sich der 21-Jährige vor den Bus und blockierte die Weiterfahrt. Der Busfahrer setzte daraufhin das Fahrzeug langsam in Bewegung.

Dabei kam es zu einer leichten Kollision, bei der der Fußgänger am Fuß verletzt wurde. Der Busfahrer entfernte sich anschließend zunächst von der Unfallstelle.

Führerschein sichergestellt

Kurze Zeit später konnte der 63-Jährige von der Polizei kontrolliert werden. Auf Anordnung wurde sein Führerschein sichergestellt.

Ermittlungen gegen beide Beteiligte

Gegen den Busfahrer wird nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Gegen den 21-jährigen Fußgänger laufen Ermittlungen wegen Nötigung.

Konflikte im Straßenverkehr sollten niemals durch riskantes Verhalten gelöst werden. In solchen Situationen ist es ratsam, Ruhe zu bewahren und die Polizei hinzuzuziehen.