Ludwigshafen-Mundenheim: Nach Messerangriff – Haftbefehl wegen versuchten Totschlags

Ludwigshafen-Mundenheim: Nach Messerangriff – Haftbefehl wegen versuchten Totschlags

Ludwigshafen-Mundenheim: Nach Messerangriff – Haftbefehl wegen versuchten Totschlags

Nach neuen Erkenntnissen soll ein 17-Jähriger bei einem Messerangriff in Tötungsabsicht gehandelt haben. Gegen den Jugendlichen wurde Untersuchungshaft angeordnet.

Wie die Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und das Polizeipräsidium Rheinpfalz in einer gemeinsamen Nachtragsmeldung mitteilen, haben sich im Zusammenhang mit dem Messerangriff vom 9. Dezember 2025 in Ludwigshafen-Mundenheim neue Erkenntnisse ergeben. Nach bisherigen Ermittlungen soll ein 17-jähriger Tatverdächtiger einen 30-jährigen Mann mit einem Messer angegriffen haben. Die Ermittlungsbehörden gehen inzwischen davon aus, dass der Jugendliche dabei in Tötungsabsicht gehandelt haben soll. Aus diesem Grund wurde gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erlassen. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal durchsuchten Polizeikräfte am 11. Dezember 2025 das Zimmer des Jugendlichen. Dabei stellten die Beamten unter anderem ein Mobiltelefon sowie zwei Messer sicher. Ob eines der Messer als Tatwerkzeug in Betracht kommt, ist derzeit noch Gegenstand weiterer Untersuchungen. Der Tatverdächtige wurde im Rahmen der Durchsuchung festgenommen und noch am selben Tag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser setzte den Untersuchungshaftbefehl in Vollzug. Der 17-Jährige wurde anschließend in eine Jugendstrafanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Ludwigshafen, insbesondere zu dem Motiv und den genauen Umständen der Tat, dauern weiterhin an.
Die Polizei weist darauf hin, dass es sich bei allen Angaben um den aktuellen Ermittlungsstand handelt. Für den Tatverdächtigen gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.
Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und des Polizeipräsidiums Rheinpfalz vom 12.12.2025, 09:59 Uhr (POL-PPRP)