Eine 47-jährige Frau aus Frankenthal ist mutmaßlich Opfer eines Anlagebetrugs geworden. Seit Februar 2026 investierte sie über ein Internetportal in vermeintliche Kryptowährungen und verlor dabei mehr als 11.000 Euro.
Die 47-Jährige erstattete am Freitag, 3. Juli 2026, Anzeige bei der Polizei. Nach ihren Angaben hatte sie seit Februar über ein Internetportal Geld in angebliche Kryptowährungsanlagen investiert.
Durch auf der Plattform angezeigte, vermeintliche Gewinne wurde ihr ein erfolgreicher Anlageverlauf vorgetäuscht. In der Folge überwies die Frau nach und nach mehr als 11.000 Euro. Nach bisherigen Erkenntnissen befindet sich das Geld inzwischen in der Verfügungsgewalt der mutmaßlichen Betrüger.
Polizei warnt vor betrügerischen Anlageplattformen
Die Polizei weist darauf hin, dass professionelle Internetauftritte und hohe Gewinnversprechen häufig Bestandteil betrügerischer Investmentmodelle sind. Besonders bei Kryptowährungen versuchen Täter immer wieder, Anleger mit vermeintlich lukrativen Renditen zu ködern.
Vor einer Geldanlage sollten Anbieter sorgfältig geprüft werden. Seriöse Finanzdienstleister verfügen über eine Zulassung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und ein rechtlich vollständiges Impressum. Zudem sollten sich Anleger niemals unter Zeitdruck setzen lassen oder unbekannten Personen Fernzugriff auf ihren Computer gewähren.