Rüsselsheim: Steinewerfer beschädigen Auto auf der A60 – Polizei ermittelt

Rüsselsheim: Steinewerfer beschädigen Auto auf der A60 – Polizei ermittelt

Rüsselsheim: Steinewerfer beschädigen Auto auf der A60 – Polizei ermittelt

Gefährlicher Vorfall am Dienstagabend auf der A60: Unbekannte warfen von einer Brücke Steine auf die Fahrbahn. Ein Auto wurde beschädigt – die Fahrerin blieb glücklicherweise unverletzt.

Am Dienstagabend (10. März 2026) kam es auf der Autobahn A60 bei Rüsselsheim zu einem gefährlichen Vorfall. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen wurden gegen 20:45 Uhr von einer Brücke Steine auf die Fahrbahn geworfen. Ein vorbeifahrender Wagen wurde dabei beschädigt.

Eine 33-jährige Autofahrerin aus Wiesbaden war mit ihrem Opel Corsa vom Rüsselsheimer Dreieck kommend in Richtung Mainz unterwegs. Als sie die Brücke im Bereich der Anschlussstelle Rüsselsheim-Königstädten (Adam-Opel-Straße) passierte, bemerkte sie nach eigenen Angaben mehrere Personen auf der Brücke.

Kurz nachdem sie unter der Brücke hindurchgefahren war, hörte die Fahrerin einen lauten Knall. Sie stoppte ihr Fahrzeug daraufhin auf dem Standstreifen. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sie fest, dass sich ein Loch in der Windschutzscheibe befand und auch das Dach des Fahrzeugs frische Beschädigungen aufwies. Die Frau blieb nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei leitete unmittelbar nach dem Vorfall eine Fahndung ein. Diese verlief bislang ohne Ergebnis. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen sich vier bis fünf unbekannte Personen auf der Brücke aufgehalten haben.

Die Ermittlungen werden wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr geführt.

Zeuginnen und Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Südhessen unter der Telefonnummer 06151 / 8756-0 zu melden.

Hinweis der Polizei: Das Werfen von Gegenständen auf Fahrzeuge stellt einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr dar und kann lebensgefährliche Folgen haben. Beobachtungen solcher Vorfälle sollten sofort über den Polizeinotruf gemeldet werden.

Quelle: Polizeipräsidium Südhessen, Pressemitteilung vom 11.03.2026, 07:47 Uhr.