Wiesloch: Kühlauflieger kippt vor Lebensmittelmarkt um – Straße stundenlang gesperrt

Wiesloch: Kühlauflieger kippt vor Lebensmittelmarkt um – Straße stundenlang gesperrt

 

Ein umgekippter Kühlauflieger hat am Freitagabend in Wiesloch einen aufwendigen Feuerwehr- und Polizeieinsatz ausgelöst. Der entstandene Schaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt.

Zu einem folgenreichen Verkehrsunfall kam es am Freitag, 29. Mai, gegen 19 Uhr in der Straße In den Weinäckern in Wiesloch. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim war ein Fahrer mit einer Sattelzugmaschine und einem beladenen Kühlauflieger auf dem Gelände eines dort ansässigen Lebensmittelmarktes unterwegs, als sich das Gespann beim Verlassen des Areals plötzlich trennte.

Im Bereich einer Kurve löste sich der Auflieger aus bislang ungeklärter Ursache von der Zugmaschine und kippte um. Kurz darauf traten Betriebsstoffe aus, wodurch zusätzlich die Feuerwehr Wiesloch alarmiert werden musste. Die Einsatzkräfte kümmerten sich um die Sicherung der Unfallstelle und verhinderten eine weitere Ausbreitung der ausgelaufenen Flüssigkeiten.

Aufwendige Bergung bis in die Nacht

Die Unfallaufnahme sowie die Bergung des umgestürzten Aufliegers gestalteten sich aufwendig. Hinzu kamen Reinigungsarbeiten an der Fahrbahn, da diese durch die ausgelaufenen Betriebsstoffe verunreinigt worden war.

Für die Dauer der Maßnahmen musste die Straße In den Weinäckern im Bereich des Lebensmittelmarktes bis etwa 1 Uhr nachts vollständig gesperrt werden. Zeitweise war nach Angaben der Polizei auch die Auffahrt zur Bundesstraße 3 von den Verkehrsmaßnahmen betroffen.

Niemand verletzt

Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Beschädigt wurden jedoch der Kühlauflieger sowie Teile des Straßenbelags.

Den entstandenen Gesamtschaden schätzt die Polizei derzeit auf rund 100.000 Euro. Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls werden vom Polizeirevier Wiesloch geführt.

Nach Verkehrsunfällen mit ausgelaufenen Betriebsstoffen können Straßen über mehrere Stunden gesperrt bleiben. Verkehrsteilnehmer sollten in solchen Fällen den Anweisungen der Einsatzkräfte folgen und betroffene Bereiche möglichst weiträumig umfahren.