Walldorf: Drei Verletzte nach Auffahrunfall an Ampel auf der L723
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Walldorf: Drei Verletzte nach Auffahrunfall an Ampel auf der L723

 

Bei einem Auffahrunfall auf der L723 an der Einmündung Dietmar-Hopp-Allee sind am Samstag, 4. Juli 2026, drei Menschen verletzt worden. Eine 82-jährige Autofahrerin musste von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit werden.

Der Verkehrsunfall ereignete sich gegen 11.30 Uhr auf der L723 in Fahrtrichtung Bundesautobahn 5 an der Einmündung zur Dietmar-Hopp-Allee. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hielt eine 42-jährige Fahrerin eines Skoda ordnungsgemäß an einer roten Ampel.

Eine nachfolgende 82-jährige Fahrerin eines VW erkannte das stehende Fahrzeug offenbar zu spät. Zwar versuchte sie noch, nach rechts auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß mit dem Heck des Skoda jedoch nicht mehr verhindern.

Drei Personen verletzt

Die 42-jährige Skoda-Fahrerin sowie ihre 71-jährige Beifahrerin erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen. Die 82-jährige Unfallverursacherin wurde schwer verletzt. Da sie ihr Fahrzeug nicht selbst verlassen konnte, befreite die Feuerwehr die Frau aus dem Pkw. Anschließend wurde sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Straße zeitweise gesperrt

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste die L723 in Fahrtrichtung BAB 5 für knapp eine Stunde vollständig gesperrt werden.

Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 13.000 Euro geschätzt.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang führt das Polizeirevier Wiesloch.

Hinweis: Auffahrunfälle lassen sich häufig durch ausreichenden Sicherheitsabstand und eine vorausschauende Fahrweise vermeiden. Besonders an Ampeln und Kreuzungen sollte jederzeit mit plötzlich abbremsenden Fahrzeugen gerechnet werden.