Ein Verkehrsunfall auf der A6 bei St. Leon-Rot hat am Dienstagmorgen für erhebliche Behinderungen gesorgt. Zwei Fahrstreifen mussten zeitweise gesperrt werden, der Rückstau erreichte eine Länge von bis zu sieben Kilometern.
Auf der Autobahn 6 in Fahrtrichtung Mannheim ist es am Dienstagmorgen (23. Juni 2026) kurz vor dem Autobahnkreuz Walldorf zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden gekommen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim blieb es glücklicherweise bei Blechschäden, verletzt wurde niemand.
Ein 20-jähriger Fahrer eines Renault-Transporters war gegen 7.30 Uhr auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs. Kurz vor dem Parkplatz Bucheneck wollte er auf die rechte Spur wechseln. Nach bisherigen Erkenntnissen übersah er dabei einen Sattelzug, der auf dem rechten Fahrstreifen aufgrund des Verkehrs bereits angehalten hatte.
Ausweichmanöver misslingt
Der junge Fahrer versuchte noch, einen Zusammenstoß zu vermeiden. Dabei blieb der Aufbau seines Transporters jedoch am Heck des Sattelaufliegers hängen. Durch die Kollision wurde die Plane des Transporters aufgerissen.
Der 20-Jährige sowie der 48 Jahre alte Fahrer des Sattelzugs blieben unverletzt.
15.000 Euro Schaden und lange Verkehrsbehinderungen
Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 15.000 Euro. Der beschädigte Transporter war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten wurden der mittlere und rechte Fahrstreifen in Richtung Mannheim sowie die Ausfahrt zum Parkplatz Bucheneck vorübergehend gesperrt. In der Folge bildete sich ein Rückstau von bis zu sieben Kilometern Länge.
Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang werden von der Autobahnpolizei Walldorf geführt.