Eberbach: 33-Jähriger löst grundlosen Feuerwehreinsatz durch Notruf aus

Eberbach: 33-Jähriger löst grundlosen Feuerwehreinsatz durch Notruf aus

 

Mit einem vorgetäuschten Notfall hat ein 33-jähriger Mann in Eberbach in der Nacht zum Freitag Polizei und Feuerwehr beschäftigt. Die Einsatzkräfte rückten vergeblich zu einem angeblichen Rettungseinsatz am Bahnhof aus.

Ein missbräuchlicher Notruf hat am frühen Freitagmorgen (19. Juni 2026) einen Einsatz von Polizei und Freiwilliger Feuerwehr in Eberbach ausgelöst. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim meldete ein 33-jähriger Mann gegen 1.30 Uhr über die Notrufnummer 112, dass eine Person in einem Aufzug am Bahnhof eingeschlossen sei und dringend Hilfe benötige.

Daraufhin rückten zahlreiche Einsatzkräfte zur angegebenen Örtlichkeit aus. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass sich keine Person in einer Notlage befand.

Im Rahmen der Überprüfungen trafen die Einsatzkräfte in der Nähe des Bahnhofs auf einen 33-jährigen Mann, der auf einer Parkbank saß. Zunächst bestritt er nach Angaben der Polizei, etwas mit dem Notruf zu tun zu haben.

Handy klingelte bei Rückruf

Erst als die Integrierte Leitstelle Rhein-Neckar die Rufnummer des Anrufers zurückrief und das Mobiltelefon des Mannes klingelte, räumte der 33-Jährige seine Beteiligung ein. Der Mann stand laut Polizei unter Alkoholeinfluss.

Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen eingeleitet. Darüber hinaus muss er nach Angaben der Polizei mit der Übernahme der durch den Einsatz entstandenen Kosten rechnen.

Die Ermittlungen dauern an.

Hinweis: Die Notrufnummern 110 und 112 sind ausschließlich für echte Notfälle bestimmt. Missbräuchliche Notrufe können strafrechtliche Folgen haben und binden Einsatzkräfte, die in dieser Zeit an anderer Stelle dringend benötigt werden.