Eine brennende Mülltonne hat am frühen Freitagmorgen in Mannheim einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Das Feuer griff zwar nicht auf ein Wohnhaus über, verursachte jedoch erheblichen Sachschaden. Ein 30-jähriger Tatverdächtiger konnte wenig später von der Polizei festgenommen werden.
Am Freitag, 26. Juni 2026, gegen 4 Uhr wurde in der Friedrichstraße in Mannheim eine Mülltonne in Brand gesetzt. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim bemerkte eine Zeugin einen Mann, der sie auf das Feuer aufmerksam machte und anschließend davonrannte. Sie verständigte daraufhin umgehend die Einsatzkräfte.
Die Berufsfeuerwehr Mannheim konnte den Brand rasch löschen und verhinderte so ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus. Dennoch entstand an der Gebäudefassade ein Sachschaden von mindestens 10.000 Euro. Verletzt wurde niemand.
Tatverdächtiger kurz darauf festgenommen
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung traf eine Polizeistreife einen 30-jährigen Mann in einer nahegelegenen Bankfiliale an. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten ein Feuerzeug sowie eine leere Flasche, in der sich nach ersten Erkenntnissen zuvor ein Brandbeschleuniger befunden haben soll.
Aufgrund seines psychischen Zustands wurde der Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.
Polizei bittet um Zeugenhinweise
Das Polizeirevier Mannheim-Neckarau ermittelt wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Brandlegung. Zeuginnen und Zeugen, die den Mann bei der Tat beobachtet haben oder weitere Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621 83397-0 zu melden.
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