Mannheim/Ludwigshafen: Großangelegte Suche nach zwei Personen im Rhein ohne Ergebnis beendet

Mannheim/Ludwigshafen: Großangelegte Suche nach zwei Personen im Rhein ohne Ergebnis beendet

 

Nach Hinweisen auf zwei möglicherweise in Not geratene Personen im Rhein haben Einsatzkräfte am Sonntag stundenlang zwischen Mannheim und Ludwigshafen gesucht. Die Suche blieb ohne Ergebnis.

Die umfangreiche Suchaktion auf dem Rhein zwischen Mannheim und Ludwigshafen ist am Sonntagnachmittag, 21. Juni 2026, ohne Ergebnis beendet worden. Das teilte das Polizeipräsidium Mannheim in einer weiteren Pressemitteilung um 17.58 Uhr mit.

Wie bereits berichtet, hatten die Polizei Mannheim und Ludwigshafen gemeinsam mit Feuerwehr, DLRG und weiteren Rettungskräften nach einer mutmaßlich hilflosen Person im Rhein gesucht. Nach aktuellem Ermittlungsstand sollen sich jedoch zwei Personen in der Flussmitte befunden haben, die flussabwärts trieben.

Mindestens eine der beiden Personen soll dabei um Hilfe gerufen haben. Daraufhin wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet.

Hubschrauber und Rettungskräfte im Großeinsatz

An der Suche waren neben Einsatzkräften auf dem Wasser auch der Rettungshubschrauber Christoph 5 sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt. Trotz des erheblichen Aufwands konnten die beiden Personen weder gefunden noch geborgen werden.

Die Suchmaßnahmen wurden deshalb gegen 17 Uhr eingestellt.

Nach Angaben der Polizei kann derzeit jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass beide Personen aus eigener Kraft das Ufer erreicht haben und sich in Sicherheit befinden.

Wasserschutzpolizei übernimmt Ermittlungen

Die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall werden von der Wasserschutzpolizei Ludwigshafen geführt.

Zeugen, die Hinweise zum Verbleib der beiden Personen geben können oder entsprechende Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06131 / 6583250 bei der Wasserschutzpolizei Ludwigshafen zu melden.

Hinweis der Redaktion: Der Rhein gehört zu den gefährlichsten Fließgewässern Deutschlands. Starke Strömungen, Strudel und der Schiffsverkehr können bereits für geübte Schwimmer lebensgefährlich werden. Baden außerhalb ausgewiesener Bereiche sollte vermieden werden.