Mannheim-Wallstadt: Range Rover überschlägt sich nach Ausweichmanöver auf der A 6
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Mannheim-Wallstadt: Range Rover überschlägt sich nach Ausweichmanöver auf der A 6

 

Nach einem Fahrstreifenwechsel auf der A 6 bei Mannheim-Wallstadt kam es am Samstagmittag zu einem schweren Unfall mit mehreren Verletzten und langen Staus.

Auf der Bundesautobahn 6 in Fahrtrichtung Darmstadt hat sich am Samstagvormittag, 16. Mai 2026, bei Mannheim-Wallstadt ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen ereignet. Dabei wurden nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim insgesamt drei Personen leicht verletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 11.49 Uhr zwischen einem Audi Q3 und einem Range Rover.

Nach bisherigen Erkenntnissen wechselte eine 41 Jahre alte Fahrerin des Audi den Fahrstreifen und übersah dabei offenbar den rechts neben ihr fahrenden Range Rover eines 66-Jährigen im toten Winkel.

Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich der Fahrer des Range Rover nach rechts aus. Dabei kollidierte das Fahrzeug mit der Leitplanke und kippte anschließend um. Der Wagen kam schließlich seitlich auf der Leitplanke zum Stillstand.

Die Fahrerin des Audi wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Auch der Fahrer des Range Rover sowie dessen Mitfahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden medizinisch versorgt.

Zudem wurden zwei sechsjährige Kinder aus dem Audi vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Nach aktuellem Stand handelt es sich nicht um schwerwiegende Verletzungen.

Hoher Sachschaden und langer Rückstau

Der entstandene Sachschaden wird auf rund 15.000 Euro am Audi, etwa 45.000 Euro am Range Rover sowie circa 1.200 Euro an der Leitplanke geschätzt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten musste der Verkehr zeitweise einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Es bildete sich ein Rückstau von etwa fünf Kilometern.

Gegen 13.24 Uhr konnten alle Fahrstreifen wieder freigegeben werden.

Ein Rettungshubschrauber wurde zunächst alarmiert, kam letztlich jedoch nicht zum Einsatz.

Die weiteren Ermittlungen führt das Autobahnpolizeirevier Mannheim-Seckenheim.

Besonders auf mehrspurigen Autobahnen sollte vor jedem Spurwechsel der Schulterblick erfolgen. Fahrzeuge im toten Winkel werden häufig übersehen und können schwere Unfälle verursachen.