Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der B 37 zwischen Heidelberg-Schlierbach und Neckargemünd hat die Verkehrspolizei am Montagmorgen zahlreiche Verstöße festgestellt. Drei Verkehrsteilnehmer waren so schnell unterwegs, dass ihnen nun ein Fahrverbot droht.
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit führte die Verkehrspolizei Heidelberg am Montag, 6. Juli 2026, zwischen 8:15 Uhr und 9:25 Uhr eine Schwerpunktkontrolle in der Schlierbacher Landstraße auf der Bundesstraße 37 in Fahrtrichtung Heidelberg durch. Ziel der Maßnahme war die Bekämpfung der Hauptunfallursache „nicht angepasste Geschwindigkeit“.
Mit einem Handlasermessgerät überprüften acht Polizeibeamtinnen und -beamte insgesamt 96 Fahrzeuge. Verkehrsteilnehmer, bei denen eine Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt wurde, wurden unmittelbar nach der Messung angehalten und über ihren Verstoß informiert.
20 Verstöße innerhalb einer Stunde
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim überschritten 20 Fahrerinnen und Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. In drei Fällen waren die Überschreitungen so erheblich, dass die Betroffenen nun mit einem Fahrverbot rechnen müssen.
Den höchsten gemessenen Wert erreichte ein 22-jähriger Autofahrer mit 112 km/h statt der erlaubten 70 km/h. Nach derzeitigem Stand muss er mit einem Bußgeld von 200 Euro zuzüglich Gebühren sowie einem Punkt im Fahreignungsregister rechnen.
Kontrollen werden fortgesetzt
Die Polizei weist darauf hin, dass überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit weiterhin zu den häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle zählt. Mit zunehmender Geschwindigkeit steigen sowohl das Unfallrisiko als auch die Schwere möglicher Verletzungen erheblich.
Aus diesem Grund kündigt die Verkehrspolizei an, vergleichbare Geschwindigkeitskontrollen auch künftig regelmäßig durchzuführen.