Heidelberg: Riskantes Überholmanöver am Zebrastreifen – Kinder nur knapp vor Unfall bewahrt

Heidelberg: Riskantes Überholmanöver am Zebrastreifen – Kinder nur knapp vor Unfall bewahrt

 

Ein gefährliches Fahrmanöver an einem Zebrastreifen in Heidelberg hätte beinahe zu einem schweren Unfall geführt. Die Polizei sucht nun Zeugen sowie die Eltern der betroffenen Kinder.

Nach einem gefährlichen Überholmanöver auf der Uferstraße in Heidelberg ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs. Der Vorfall ereignete sich am Montag, 22. Juni 2026, gegen 12.30 Uhr in Höhe der Theodor-Heuss-Brücke.

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 26-jähriger Mann mit einem VW Caddy in Richtung Ziegelhausen unterwegs. Als er sich einem Fußgängerüberweg näherte, hielt ein vorausfahrendes Fahrzeug an, um einer Gruppe von Kindern das Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen.

Kinder erst im letzten Moment erkannt

Trotz der unübersichtlichen Verkehrssituation soll der 26-Jährige das wartende Fahrzeug überholt haben. Dabei bemerkte er die Kinder nach bisherigen Erkenntnissen erst im letzten Augenblick.

Nur durch eine starke Bremsung konnte eine Kollision verhindert werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Führerschein sichergestellt

Die Polizei leitete gegen den Fahrer ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ein. Zudem musste der 26-Jährige seinen Führerschein abgeben.

Zur weiteren Klärung des Geschehens suchen die Ermittler nun Zeugen des Vorfalls.

Polizei bittet Eltern der Kinder um Kontaktaufnahme

Insbesondere die Eltern der Kinder, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls auf dem Zebrastreifen befanden, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Hinweise nimmt das Polizeirevier Heidelberg-Nord unter der Telefonnummer 06221/4569-0 entgegen.

Hinweis: Fahrzeuge dürfen vor Fußgängerüberwegen nicht überholt werden, wenn andere Verkehrsteilnehmer angehalten haben oder die Verkehrslage unübersichtlich ist. Besonders im Umfeld von Schulen, Spielplätzen und stark frequentierten Fußgängerüberwegen ist erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich.