Mehrere brennende Kartons in der Heidelberger Fußgängerzone haben in der Nacht zum Mittwoch einen Einsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Ein Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen.
In der Heidelberger Altstadt mussten Polizei und Feuerwehr in den frühen Morgenstunden des Mittwochs, 17. Juni 2026, zu einem Brand in der Hauptstraße ausrücken. Gegen 2:30 Uhr meldeten Zeugen mehrere brennende Kartonagen in der Fußgängerzone.
Die zuerst eintreffenden Polizeibeamten begannen umgehend mit ersten Löschmaßnahmen und setzten Feuerlöscher ein, um die Flammen einzudämmen. Kurz darauf übernahm die Berufsfeuerwehr Heidelberg die weiteren Arbeiten und konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen.
Tatverdächtiger in Tatortnähe angetroffen
Im Zuge der Einsatzmaßnahmen fiel einer Polizeistreife ein 35-jähriger Mann auf, der sich nach bisherigen Erkenntnissen auffällig langsam vom Brandort entfernte.
Ein Zeuge hatte den Mann zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in unmittelbarer Nähe der Kartons beobachtet. Die Beamten kontrollierten den 35-Jährigen und nahmen ihn vorläufig fest.
Nach Angaben der Polizei räumte der Mann ein, die Kartonagen angezündet zu haben. Das mutmaßlich verwendete Feuerzeug wurde sichergestellt.
Ermittlungen wegen Brandlegung
Das Polizeirevier Heidelberg-Mitte hat die Ermittlungen aufgenommen. Gegen den 35-Jährigen wird wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Brandlegung ermittelt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Ermittlungen dauern an.