Heidelberg: Polizei zieht bei Schwerpunktkontrollen mehrere Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss aus dem Verkehr

Heidelberg: Polizei zieht bei Schwerpunktkontrollen mehrere Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss aus dem Verkehr

Heidelberg: Polizei zieht bei Schwerpunktkontrollen mehrere Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss aus dem Verkehr

Bei einer groß angelegten Verkehrskontrolle in Heidelberg hat die Polizei mehrere Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss festgestellt. Die Aktion richtete sich gezielt gegen zentrale Unfallursachen im Straßenverkehr.

Am Donnerstag, 5. März 2026, führte das Polizeipräsidium Mannheim zwischen 9 Uhr und 17 Uhr eine umfangreiche Schwerpunktkontrolle im Heidelberger Stadtgebiet durch. Kontrolliert wurde in der Straße In der Neckarhelle auf Höhe des Parkplatzes „Kuchenblech“.

Die Maßnahme stand unter der Federführung des Polizeireviers Heidelberg-Nord und erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzteam „Drogen im Straßenverkehr“. Ziel der Aktion war es, insbesondere Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zu erkennen und damit eine der wichtigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle zu bekämpfen.

Im Verlauf der Kontrollen überprüften die Einsatzkräfte zahlreiche Fahrzeuge sowie deren Fahrerinnen und Fahrer.

Elf Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss

Insgesamt stellten die Beamten elf Verkehrsteilnehmende fest, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilgenommen hatten. Allen Betroffenen wurden an der Kontrollstelle durch einen Arzt Blutproben entnommen.

An der Kontrollaktion waren insgesamt 28 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte beteiligt. Neben Kräften des Polizeireviers Heidelberg-Nord waren auch Einsatzkräfte des Polizeireviers Mannheim-Käfertal, des Einsatzzugs Mannheim, der Verkehrspolizei sowie das Kompetenzteam „Drogen im Straßenverkehr“ im Einsatz.

Weitere Verstöße festgestellt

Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte weitere Verkehrsverstöße fest. Dazu gehörten ein Fall von Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie ein Verstoß wegen Zulassens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Bei zwei Fahrzeugen war aufgrund technischer Veränderungen die Betriebserlaubnis erloschen. In einem weiteren Fall wurde ein Verstoß gegen die Abgabenordnung festgestellt. Zudem nutzte ein Verkehrsteilnehmer während der Fahrt ein Mobiltelefon.

In einem Fahrzeug entdeckten die Beamten außerdem einen sogenannten Blitzerwarner. Bei einem weiteren Fahrzeug war der Termin zur Hauptuntersuchung um mehr als vier Monate überschritten.

Kontrollen sollen fortgesetzt werden

Nach Angaben der Polizei haben intensive Fortbildungen sowie spezialisierte Expertenteams in den vergangenen Jahren zu einer deutlichen Verbesserung bei der Bekämpfung von Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr geführt.

Hinweis: Die Polizei kündigt an, auch künftig verstärkt Kontrollen durchzuführen. Wer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss fährt, muss jederzeit und an jedem Ort mit einer Verkehrskontrolle rechnen.