Karlsruhe: Tatverdächtiger nach Auslieferung in Haft – Nachtrag zum Polizeieinsatz am Hauptbahnhof

Karlsruhe: Tatverdächtiger nach Auslieferung in Haft – Nachtrag zum Polizeieinsatz am Hauptbahnhof

Karlsruhe: Tatverdächtiger nach Auslieferung in Haft – Nachtrag zum Polizeieinsatz am Hauptbahnhof

Nach internationaler Fahndung wurde ein Tatverdächtiger nach seiner Auslieferung nach Deutschland einem Haftrichter vorgeführt. Gegen ihn wurde Untersuchungshaft angeordnet.

Wie Staatsanwaltschaft Karlsruhe, Landeskriminalamt Baden-Württemberg und das Polizeipräsidium Karlsruhe in einer gemeinsamen Mitteilung erklärten, wurde ein 28 Jahre alter afghanischer Staatsangehöriger nach seiner Auslieferung in die Bundesrepublik Deutschland in Haft genommen.

Der Mann war am 08.07.2025 in London von der Polizei in Großbritannien festgenommen worden. Ihm wird vorgeworfen, am 04.04.2025 einen 23-jährigen Afghanen am Karlsruher Hauptbahnhof mit einem Messer schwer verletzt zu haben.

Der Festnahme gingen umfangreiche nationale und internationale Fahndungsmaßnahmen voraus, die von der Zielfahndung des Landeskriminalamts Baden-Württemberg gemeinsam mit der Zielfahndung Großbritanniens durchgeführt wurden. Nach der Festnahme leiteten die zuständigen Behörden das Auslieferungsverfahren ein.

Vorführung vor Haftrichter

Die Rückführung des Beschuldigten in die Bundesrepublik erfolgte am 05.01.2026 und wurde durch die Zielfahndung vollzogen. Am 06.01.2026 wurde der 28-Jährige dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe erließ der Haftrichter einen Haftbefehl und ordnete den Vollzug der Untersuchungshaft an. Die weiteren Ermittlungen dauern an.