Karlsruhe: Schwerpunktkontrolle von VBK und Polizei in der Adventszeit

Karlsruhe: Schwerpunktkontrolle von VBK und Polizei in der Adventszeit

Karlsruhe: Schwerpunktkontrolle von VBK und Polizei in der Adventszeit

In der Vorweihnachtszeit haben die Verkehrsbetriebe Karlsruhe und die Polizei gemeinsam den öffentlichen Nahverkehr kontrolliert. Ziel war es, Sicherheit zu erhöhen und Straftaten frühzeitig zu verhindern.

In der vorweihnachtlichen Zeit, in der zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Weihnachtsmärkte in Karlsruhe besuchen, nutzen deutlich mehr Menschen Busse und Bahnen. Um die Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr zu gewährleisten, führten die Verkehrsbetriebe Karlsruhe gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Karlsruhe am Freitag, 19. Dezember 2025, eine umfangreiche Schwerpunktkontrolle durch. An der rund siebenstündigen Aktion waren insgesamt 33 Fahrscheinprüferinnen und -prüfer der VBK sowie 32 Polizeibeamtinnen und -beamte beteiligt. Der räumliche Schwerpunkt lag im Innenstadtbereich zwischen Durlacher Tor, Entenfang und Hauptbahnhof. Der Einsatz begann gegen 13 Uhr und dauerte bis kurz nach 20 Uhr an. Ziel der regelmäßigen Kontrollmaßnahmen ist es, das subjektive Sicherheitsempfinden der Fahrgäste sowie der Bürgerinnen und Bürger zu stärken und potenzielle Straftaten frühzeitig zu unterbinden. Neben präventiven Maßnahmen reagierten die Einsatzkräfte bei festgestellten strafrechtlich relevanten Verstößen konsequent. Ein besonderer Fokus der polizeilichen Kontrollen lag auf der Einhaltung des seit Juli 2025 geltenden Waffen- und Messerverbots im öffentlichen Personen- und Nahverkehr. Das Mitführen von Waffen und Messern in Bussen sowie in Regional-, S- und Stadtbahnen ist grundsätzlich untersagt. Darüber hinaus wurden auch Delikte wie Leistungserschleichung, Diebstahl sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Jugendschutzgesetz verfolgt. Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe setzten bei der Kontrolle nicht nur auf Fahrscheinkontrollen, sondern auch auf Service und Präsenz. Die Mitarbeitenden des Prüfdienstes stehen Fahrgästen bei Fragen zu Fahrplänen, Tarifen und dem ÖPNV-Angebot zur Verfügung und sind zudem als Ersthelfer geschult.

Bilanz der Schwerpunktkontrolle

Während der Aktion wurden insgesamt 6.800 Fahrscheinkontrollen durchgeführt. Bei 3,3 Prozent der kontrollierten Fahrgäste wurde kein gültiger Fahrschein festgestellt. In diesen Fällen wurde ein erhöhtes Beförderungsentgelt erhoben. Die Polizei leitete im Verlauf des Einsatzes sieben Strafverfahren sowie acht Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Leser-Tipps: Sicher unterwegs mit Bus und Bahn

• Nutzen Sie den öffentlichen Nahverkehr möglichst vorausschauend und planen Sie ausreichend Zeit ein.
• Achten Sie auf Ihre Wertsachen, besonders bei hohem Fahrgastaufkommen.
• Beachten Sie das Waffen- und Messerverbot im ÖPNV konsequent.
• Kaufen Sie Fahrscheine vor Fahrtantritt oder nutzen Sie offizielle Ticket-Apps.
• Melden Sie auffällige Situationen oder Vorfälle dem Fahrpersonal oder der Polizei.